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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
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machten Eröffnungen ansinnen, versprechen, mich in Zu- kunft ähnlicher ‚staatsfeindlicher Äußerungen zu enthal- ten, wenn es die Pflicht meines Amtes und christlichen Bekennens mir gebietet. Damit aber solche Zwischenfälle vermieden werden, die freilich dem Ansehen der Partei bei unserer an Bibel und Bekenntnis festhaltenden Bevölkerung schaden könnten, wäre es geraten, wenn auch von seiten der Partei und ihrer Organisationen dieLebensordnungen, dieLehre und das Ansehen der Kirche ernstlich respektiert würden. Schneider, Pfr.

Die Gemeinde Dickenschied ist Diasporagemeinde, zwei Drittel der Einwohner sind katholisch, Womrath ist fast ganz evangelisch. Beide Gemeinden umfassen im ganzen etwa soo Seelen. Auf der Gemeinde Womrath lag das Haupt- gewicht der Entscheidungen. Die Gemeinden gehören zur altpreußischen Union, haben aber reformiertes Gepräge, mit dem Heidelberger Katechismus als Lehrbuch. Den mußte nun der neue Pfarrer zuerst selbst lernen, und er tat es mit dem ihm eigenen Einsatz und Eifer. Auch innerlich eignete er sich dieses Bekenntnisbuch immer mehr an. Und nun fand er auch endlich Zeit, Barths Römerbrief zu studieren. Dieses Studium und auch dieVerlautbarungen und Synodalbeschlüsse der Bekennenden Kirche, die aus dieser Theologie entstan- den, bedeuteten ihm Beglückung und Befreiung. Wie oft hat er mich in seiner Freude über dieses Studium in Küche und Kinderstube daran teilnehmen lassen wollen!- Die Ge- meinde war im ganzen gut geordnet und ließ sich seinen Dienst gerne gefallen. Frauen- und Jugendarbeit bestand schon und durfte nur weitergepflegt werden. Neu ent- stand ein Singkreis, der jung und alt beider Geschlechter zusammenführte. Daß sie nicht nur fürs Singen aufge- schlossen waren, sondern mit uns in guter christlicher Ge- meinschaft standen, das war unsere Herzensfreude.- Der

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