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Dickenschied, den 13. Juni 1934 Sehr geehrter Herr Kreisleiter! Zu dem gestrigen Vorfall auf dem Friedhof möchte ich Ihnen, nachdem ich Sie gestern vergeblich zu sprechen suchte, einige Worte schreiben, die Sie bitten wollen, mein Handeln zu verstehen. Es ist mir persönlich leid, daß es zu diesem Zusammen- stoß kam, aber ich handelte in einer Zwangslage. Auch die Friedhofsfeier ist eine streng kirchliche Feier, im Namen des dreieinigen Gottes eingeleitet und geschlos- sen mit dem Segen und der Einladung zum Gotteshaus. Es geht nicht an, daß dabei wer nur will und was er nur will redet. Dies Verständnis für rechte kirchliche Ord- nung darf ich bei Ihnen voraussetzen. Wenn schon der Ersatz des lebendigen heiligen Gottes durch das ‚Schick- sal‘, das den Jungen abgerufen habe, in einer evangelisch- kirchlichen Feier nicht wohl überhörbar ist, so mußte die Einführung des himmlischen Sturmes Horst Wessels, der übrigens von dem einmal gewesenen Bischof Hossen- felder erfunden worden ist, den die Feier leitenden und für deren kirchlich-bekenntnismäßigen Charakter verant- wortlichen Pfarrer zum Widerspruch nötigen. Ich tat das in der mildesten Form, die am wenigsten Aufsehen er- regen sollte. Ihr nochmaliges Auftreten zwang mich, Pro- test einzulegen. Bei einer evangelisch-kirchlichen Feier hat die Stimme Gottes nach der Heiligen Schrift unüberhörbar zu Gehör zu kommen. Unser Kirchenvolk ist wahrhaftig liberali- siert genug, als daß noch länger jede Meinungsäußerung in der Kirche zu ihrem Rechte kommen könnte. Bei einer kirchlichen Beerdigungsfeier insbesondere verträgt es der Ernst der Ewigkeit nicht, mit menschlichen Maßstäben gemessen zu werden. Nicht jeder, der einigermaßen in der HJ oder SA seine Schuldigkeit tut, ist darum selig zu sprechen. Den irdischen Sturm Horst Wessels lasse ich
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Pauls‘ Steller eingeg vielbe Schnei Er sal ihn fe gekoc fort:


