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Erfüllt kam er heim, aber das„Heimkommen ist doch im- | mer das Schönste“.-„Und wie freundlich fügt es Gott, daß
er uns über dem Ärger und der Enttäuschung draußen in der
Gemeinde die Freude an unseren Kindern drinnen schenkt,
\ gleichsam als Ausgleich. Nein, wir wollen und dürfen nicht \ klagen und haben doch noch viel mehr Ursache zum Loben
und Danken!“ Auf seinem Rad, später Motorrad, war Paul vielfach unter-
‚ wegs, da er die synodale Betreuung der Fürsorgezöglinge hatte. Sie waren in„dauernder Bewegung“, und es gab viel | zu helfen und zu raten. Auch bei Bastelkursen für Arbeits-
lose in der Kreisstadt tat er mit, überall der sozialen Not unseres Volkes an seinem Teil steuernd.— In unserem Dorf war ein primitives Obdachlosenheim für fahrende Leute. Wie oft hat er sich um sie bekümmert. Zweimal hatten wir selbst längere Einquartierung von obdachlosen Familien. Aus einem Brief an die Mutter:„Es ist ein Wort so recht für unsere Tage, daß der rechte Sozialismus nicht auf der Straße, sondern in der Familie anfange.“— Schwester A. G. aus Gießen erzählt von ihrer ersten Begegnung mit Paul Schnei- der:„Mir fehlten Gardinenschnüre für Vorhänge; ein Tele- fonanruf hatte mir gemeldet, daß ein Handwerker mir in kurzer Zeit das Fehlende bringen werde. Da sprang ein hochgewachsener Mann im Lodenmantel und mit einem Rucksack auf dem Rücken in großen Sätzen die Treppe her- auf. ‚Na endlich, schön, daß Sie kommen. Nehmen Sie nur gleich die Leiter mit!‘ Paul Schneider strahlte über: das ganze Gesicht. ‚Gut, wir wollen uns schnell dran machen. Wie oft habe ich meiner Mutter schon dabei geholfen.‘ Und dann stellte er sich vor: ‚Der neue Pfarrer von H. Wie oft haben wir später über diesen Irrtum gelacht! Ernster wurde dann später unsere Begegnung an dem Sterbebett einer jungen Mutter, die eine Schar unversorgter Kinder zurück- ließ. Die Forderung des jungen Pfarrers, sich nur ungesäumt mit Freuden zu einem seligen Sterben zu rüsten, schien mir
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