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wußte, daß ich hier nötig war‘, und er war es im wahrsten Sinn des Wortes. Nicht selten kam mir in diesen Tagen der Gedanke an Pfarrer Blumhardt. Alle, die dies Lager um- standen, erlebten die Kraft des Gebetes. Der junge Arzt sagte zu mir: ‚Es ist doch etwas Seltsames um Pfarrer Schneider!‘ Als es mit dem jungen Mann zum Sterben ging, wurden plötzlich seine Sinne noch einmal ganz klar. Er setzte sich in seinem Bette hoch auf und sagte: ‚Ich danke euch allen, daß ich aber selig sterben kann und keine Angst habe vor dem dunklen Grab,— das danke ich Ihnen, Herr Pfarrer! Nun bin ich mit meinem Gott im reinen und der Teufel hat keine Gewalt mehr über mich!‘ Er legte sich um und starb in Pfarrer Schneiders Armen ruhig und friedlich. Die gefährdeten Familien ließ er nicht aus dem Auge und er redete oft sehr eindeutig und bei aller Liebe und Güte konnte er grob werden, so daß er zum Beispiel zu einem Trinker, bei dessen Familie er bis spät in die Nacht hinein saß, sagte: ‚Sie sind ein Lump!‘ Als dieser aufbrauste, da sagte er es nochmals: ‚Es wird erst dann mit Ihnen besser, wenn Siezumir sagen: Herr Pfarrer, ich bin wirklich einLump! Eines Tages brachte Pfarrer Schneider einen Schützling aus der Berliner Stadtmission zu einem Urlaub in unser Haus. Als er mir aus seinem Leben erzählte und ich in Abgründe hineinschaute, da sagte ich zu Pfarrer Schneider: ‚Aber Herr Pfarrer, was haben Sie mir denn da für einen Menschen ge- bracht?‘ Da sah er mich ganz traurig an: ‚Was soll denn der Herr Christus mit uns machen, wenn wir so von unserem Bruder denken? Ich hatte gedacht, Sie könnten mir beten helfen?‘ Ich schämte mich und war entwaffnet. Am 30. 1. 1934 schreibt mir Pfarrer Schneider: ‚Wir wollen es immer besser lernen, daß das meiste, was uns zu schaffen machen soll, worüber wir uns zu bekümmern haben, unsere Sünde sein soll, um so auch besser die Sünden anderer prie- sterlich tragen zu lernen!- Und im April 1937: ‚Nur im Geiste rechter Buße können wir mit Vollmacht beten um
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