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predigt dort dazwischen und da ich zum kirchlichen Dienst entschlossen war, hätte ich Vater nur unnötige Kopfschrmer- zen verursacht, wie ich es ohnedies schon genug getan hatte. Hier kann ich nun die Kunst der Kanzelpredigt üben und habe das fast sonntäglich getan, und gewinne dabei all- mählich die Zucht über mein Denken wieder. Auf meine Predigt am letzten Sonntag habe ich mich seit langem wieder recht eigentlich gefreut. Es ist mir klar geworden, wie nötig gründliches Durchdenken und Studieren der Texte ist und daß die Bekehrung allein keinen Prediger macht. Ich wun- dere mich jetzt selbst, wie ich mich in das Bekehrungsdogma und die Evangelisationsmethode so hatte verrennen kön- nen.“(Brief vom November 1924.)
Ende Januar 1925 wird Paul, ehe er eine Hilfsprediger- stelle in Essen-Altstadt antritt, in, Hochelheim durch den Superintendenten ordiniert. Text Römer ı, 16:„Ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben.“ Nachbarliche Pfarrleute helfen Sophie, dem Tag einen guten festlichen Rahmen zu geben. Die ‚Schwaben‘ waren leider zur Reise zu schwerfällig und haben Paul allein gelassen.— Es ist Paul nicht leicht geworden, sich in Essen in den kirch- lichen Großstadtbetrieb einzufügen. Das Amt bedrückt ihn, seelische und körperliche Hemmungen bringen ihn oft zur Überlegung der ‚Flucht aus dem Amt‘.„Sind es Bequemlich- keit, Faulheit, Trägheit, Abenteuerlust, Unbeständigkeit, Charakterlosigkeit, die mich aus meinem Beruf beraus- treiben? Ein Nichtkönnen, einenWiderwillen gegen die Arbeit müßte ich besiegen können. Aber habe ich nicht hundertmal neu angesetzt? Ist unsere Schneidersche Unbeständigkeit nicht eine Reaktion gegen eine unwahre Lebensatmosphäre, in der wir groß geworden sind und die uns anklebt?— Mein Kopf ist schwach und mein Gewissen, mein Wille so schwan- kend:- ich wurde mit Mazdaznan und Lebensreform be- kannt. Ich habe das„reine Blut“ wie ein Evangelium„ge-
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