rließ Stube nein- ı wir schen mich ‚daß nung ogen- und nicht uben heiter heim 1922.) einer Ift er Vater rößer it be- ‚reist ng.- Jiger- hule! ster“- n“ En ch sie nnte. Luft 1922.) digen ISSen- Dog- ‚Von über
Schlatters Dogmatik gegeben. In Tübingen hatte ich Schlat- ter nicht verstanden und war an seinen Kollegs vorüber- gegangen, und als in Soest nun Schlatter behandelt werden sollte, war ich zuerst enttäuscht, um ihn dann während des Semesters immer mehr und mehr schätzen zu lernen. Hand in Hand geht damit eine Wandlung meiner eigenen theolo- gischen Ansichten. Ich glaube, ein bißchen verstanden zu haben, was die Positiven zu sagen haben, und möchte mich selber meiner Grundstruktur nach auch eber positiv als libe- al nennen. Im eigenen Sündenbewußtsein erschließt sich uns mit absoluter Geltung die Gottheit und Erlöserkraft Jesu Christi.“(Brief vom 8. April 1923.)— Aber auch in Soest geht es durch viel Dunkelheit und Not, die den Starken, oft Über- mütigen und fröhlich in der Arbeit Stehenden ganz verwan- delt.„Das Allerschwerste für das Menschenberz ist die De- mut. Demut hat nur der, der ganz von sich selber loskommt. Wir müssen uns hassen lernen. Die dunkelsten Stunden un- seres Lebens führen uns auch am nächsten zu Gott und wir schulden Gott für sie den größten Dank.“(Tagebuch.)„...- Gott sei Dank, der meine Tage wieder füllt und ihnen die Öde und Leere nimmt. Gott aber ist getreu, der euch nicht läßt versucht werden über euer Vermögen, sondern schafft, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr’s könnet ertragen.“(Tagebuch.) Dieses Wort leuchtet in den nächsten drei Jahren immer wieder auf und gibt dem an sich und am Amt Zweifelnden Halt.
Der Ruhrkampf bewegt Paul sehr.„Wir Kandidaten stehen scheinbar abseits von dem großen Geschehnis; wir sind frei, uns zwingt keine äußere Gewalt oder Macht zur Mehrarbeit und der Staat sorgt noch nach wie vor für uns und mit dem Staate also diese arbeitende Volksgemeinschaft. Es ist einzig das Gewissen, das uns den Kampf in seiner lastenden Schwere empfinden lassen kann. Da, wo es wach ist oder sich wecken lassen will. Was sich daraus für jeden einzelnen für Aufgaben ergeben, hat dieser selbst zu sagen.“(Tagebuch.)
23


