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sein ein ständiger Kriegsdienst, ein ‚Immer-auf-dem-Posten‘. Ohne diese ständige Bereitschaft werden die Anfechtungen Herr über uns, wir verlieren die Orientierung und unver- sehens sind wir der Depression erlegen. Wenn du glaubst, du ständest, siebe wohl zu, daß du nicht schon tief gefallen bist.- Ich babe vielleicht zu kleingläubig, einseitig die Not- wendigkeit der Körperpflege betont. Ich habe Askese ge- trieben und wurde doch nicht Herr über mich und mein Wohlbefinden. Du hast die Gesundheit des Leibes und der Seele noch zu sehr an der Oberfläche gesucht und nicht zu- erst im Gebet an der tiefsten, an der Urquelle!“(Tagebuch Februar 1922.) Er müht sich um das vernünftige Maß zwischen körperlicher und geistiger Arbeit.„Noch bin ich ein Suchen- der, noch frage ich, wieviel Zeit darf ich dem Turnen, der Arbeit mit dem Spaten, der Hacke widmen. Eben glaubte ich ein gesundes Maß zu haben,... und schon habe ich dieses Maß wieder verloren. Kann mir Gott nicht Kraft geben so viel er will, so viel ich bedarf und jedes vernünftige Maß über den Haufen werfen? So bleibt mir also nur, mein Leben ganz auf Gott, den Übervernünftigen und Wunder- baren, Allmächtigen und Grundgütigen zu legen. Von ihm will ich mir sagen lassen, was ich zu tun, wie ich zu leben habe und auf alle eigenen Maßstäbe verzichten. Herr Gott, zeige du mir mein Ziel, das Ziel meines Lebens und meiner Arbeit! Für dieses Ziel gilt es dann alle Kräfte einzusetzen, ibm dienstbar zu machen und so manches jetzt so Dunkle muß dann licht werden. Diese befreiende Ausschau schenke mir, mein Gott und Vater!“(Tagebuch.)
Nach der bestandenen Prüfung lautet die Eintragung:„Ich glaube, ich muß immer treu, fleißig und auch mühevoll ar- beiten, aber dannläßt es mir Gott auch gelingen.“(Tagebuch.)
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