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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
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von, daß Gott Licht werden lassen kann, bleibt in ihm. Innerhalb des Wingolf kommt es immer wieder zu Kon- flikten, bis die Verbindung im Sommer 1921diesmal aus eigener Initiative das Band zwischen sich und mir zerschnitt, da ich Kommentformen und Institutionsformen: ‚Die Grund- lagen des Verbindungslebens, als reformbedürftig angegrif- fen habe. In der Hauptsache war es der Trinkkomment. Ich von mir aus hätte drum ruhig in der Verbindung bleiben können, bin nun aber doch froh, Zeit und Kraft für andere Dinge frei zu haben.(Tagebuch.) Aus dem Gießener Win- golf trat Paul 1933 aus. Er verweigerte in Ablehnung des Arierparagraphen- in einer ‚christlichen Verbindung den arischen Nachweis. Wie sehr Paul, im Idealismus und Liberalismus steckend, von Glaubens- und Lebensnot umgetrieben war, können wir nur ahnen. Er war dem Abgrund nahe genug, das erzählte ei.Das unbegreifliche, unfaßbare Leben ist größer als wir, und aller Trotz und alle Kraft hilft nicht dagegen. Es ruht nicht eher, als bis es uns niedergeworfen und zusammen- gebrochen hat. Das Leben sagt: Nicht wie du, sondern wie ich will. Und so bekommt der Mensch mit der Zeit eine ganz andere Orientierung. Durch Zusammenbruch und Tod und Leere muß es hindurchgehen, durch Verzweiflung und bit- tern Schmerz.... Aber das Neubauen, das macht den Men- schen dann selig und froh, und erst allmählich muß er sich an diese Freude gewöhnen.... Auch zu dieser Freude muß man stark sein, um sie nicht zu verlieren im Überschwang. So wollenseine Flügel immer wieder wachsen. Das eine oder andere Stück seiner Kräfte taucht aus demStrudel wieder hervor, und er hofft zu Gott,daß er mich noch ein- mal zusammenleimt zu einem ganzenKerl.(Aus einemBrief an den künftigen Schwiegervater vom Juli 1921.) Nun begann diePaukarbeit für das erste Examen.Die Kunst des Lebens will täglich neu erlernt sein. Hier gibt es nie ein Fertigsein, ein ‚über dem Berg. Unser Leben muß

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