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SCHULEUNDSTUDIUM
Geh deinen unmerklichen Schritt, ewige Vorsehung! Nur laß mich dieser Unmerklichkeit wegen an dir nicht verzweifeln! Laß mich an dir nicht verzweifeln, wenn selbst deine Schritte mir scheinen sollten, zurück zu gehen!
Lessing-Zitat aus Paul Schneiders Tagebuch g€
Pauls höhere Schulausbildung begann im Kreuznacher Gym- nasium. In einer Pension mit anderen Jungen untergebracht, lebte man zum Samstag hin, der einen wieder in die dörfliche Freiheit und Geborgenheit des Elternhauses brachte.- Um der Mutter Linderung zu verschaffen, zog die Familie 1911 mach Hochelheim, Kreis Wetzlar, und Pauls Schulweg nach Gießen, teils mit dem Rad, teils mit der Bahn, entbehrte nicht der Spannungen und Abenteuer. Des Dorfes Norm war:„Wenn ‚Pärnersch‘(Pfarrers) Paul fortfährt, reicht’s sonst niemand mehr!“— ı915 machte Paul sein Notabitur, entschloß sich zum Studium der Medizin, meldete sich frei- willig und hat wohl als tapferer deutscher Jungmann sein Kriegshandwerk geübt. Als er nach seiner Verwundung, einem Bauchsteckschuß, zu der schweren Artillerie kam, mit Pferden fuhr und als Leutnant selbst eine ‚„Liesel‘ hatte, war er in seinem Element. Aus den Gefahren der Etappe wurde er wie träumend herausgeführt:„Eine blonde Frau und ge- sunde Kinder standen vor mir, die wollte ich doch gesund erhalten!“- Auf dem Rückmarsch hatte er eine Begegnung mit einem niederrheinischen Mädchen, dessen reines und schlichtes Wesen es ihm antat. Dieses Erlebnis ließ ihn so schnell nicht los. Es ist kennzeichnend für ihn, wie es ihn um- trieb und belastete, ob er dem Mädchen nicht doch Hoff- nungen gemacht hätte, und er nicht ruhte, bis er ihr Ver- ständnis fand und das gute, klare Verhältnis von einst sich
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