Leben gehört nicht mehr dir, Vater, sondern ihnen allen“, entgegnete Halinka auf die flehentlichen Bitten ihres Vaters. Wir traten damals an Halinkas verzweifelten Vater heran und erzählten ihm von unserem gegenwärtigen Leben, von unseren Aufgaben und Zielen. Wir bemühten uns, ihn mit herzlichen Worten in seinem persönlichen Unglück zu trösten. Herr Rochman war sehr bewegt, er überließ uns eine größere Geldsumme, küßte zum Abschied seine Tochter und trennte sich von ihr mit den Worten:„Leb wohl, Tochter, möge dich Gott beschützen und dir auf deinem neuen Lebensweg hel- fen.“ Herr Rochman hat seine Tochter nie mehr gesehen. Er war ein frommer Mann und liebender Vater. Vor seinem Weggehen wünschte er uns heiß und innig in unserer Arbeit Erfolg. Halinka litt dann noch sehr, hatte sich aber bis zum Schluß tapfer in der Gewalt. Während der Kämpfe, die am 18. Januar 1943 mit den Okkupanten geführt wurden, befand ich mich auf dem Ge- lände der shops von Schultz, Hoffmann und Toebbens. Der Kampfbund besaß auf diesem Abschnitt alles in allem 6 Re- volver und 2 Handgranaten. Um das Maß des Übels vollzu- machen, begingen wir damals noch einen Fehler: wir hielten Bunker für eine Erfindung der Bourgeoisie und das Organi- sieren bewaffneter Ausfälle auf den Feind aus befestigten versteckten Positionen für eine Erniedrigung unserer Würde und Ehre. Wir erkannten nur einen Frontalangriff, einen Kampf Mann gegen Mann an. Außerdem waren wir damals noch in unzureichendem Maße kaserniert. Nachher, nach den Januarkämpfen, unterwarfen wir auf unseren Versammlun- gen den Verlauf des Kampfes einer kritischen Analyse und brachten uns selbstkritisch genau zum Bewußtsein, worin unsere Fehler beruhten. Der Widerstand im Januar hatte zwei Operationsrichtungen. Wir überfielen deutsche Abteilungen, griffen sie mit Hilfe unserer spärlichen Waffen überraschend an und zogen uns auf unsere Standorte zurück. Auf diese
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