übermittelte uns damals die Anordnung, sofort alle Genos- sen, die aus allen Selbstschutzgruppen übriggeblieben waren, zu vereinigen und aus ihnen eine Abteilung der Volksgarde
zu bilden.
Ich erinnere mich noch an die Worte, die die Genossin Gina damals gesagt hat:„Die Volksgarde erfaßt alle, die ehrlich und unverzüglich zum Kampf gegen den nazistischen Okku- panten schreiten wollen. Bei uns im Ghetto muß man daher zur Volksgarde nicht ausschließlich Mitglieder der Polnischen Arbeiterpartei heranziehen, sondern auch diejenigen Ge- nossen außerhalb unserer Partei, die zum bewaffneten Kampf gegen den Okkupanten bereit sind.“ So handelten wir auch. In den letzten Julitagen 1942, während der intensivsten Li- quidierungsaktion im Ghetto, mobilisierten wir etliche Kampfgruppen der Volksgarde unter dem Oberbefehl des Genossen„Bialy Michal“. Schon während der ersten Tage des Bestehens der Volksgarde im Ghetto verzeichnete man eine Reihe heldenmütiger Handlungen ihrer Kämpfer. Da- mals taten sich hervor: Heniek Nadryczny, Zocha Brzezinska, ein Hitzkopf von einem Mädel mit außergewöhnlicher kör- perlicher Kraft, Sewek Nulman, Verfasser etlicher Kampf- lieder, Halinka Rochman und andere. Meine Kampfgruppe befand sich in dieser Zeit auf dem Gelände der Fabrik des Deutschen Hoffmann, die SS-Uniformen herstellte und sich in der Nowolipkistraße 49 befand.
Die Periode der ersten Liquidierung der Bevölkerung des Ghettos war vorüber. Unsere Kampfgruppen bereiteten sich fieberhaft auf die in nächster Zukunft unvermeidlich auf uns wartenden Aufgaben vor. Die Stimmung unter den Genossen war prächtig. Noch niemals hatte bei uns ein solcher Geist und eine solche Opferbereitschaft geherrscht wie gerade in dieser Zeit. Wir gaben uns Mühe, nicht an unsere Nächsten zu denken, an Vater, Mutter, an unser Heim, an uns selbst. Wir überwanden die Sorge um unser eigenes Schicksal, um
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