„Aber quatsch nicht soviel— dreh dich um!“ antwortete der Der 5o Untersturmführer. Marek drehte sich um. Im nächsten Augen- wieder blick lag er als Toter da. Arbeit „Zwei Mann!“ Zwei Mann von uns trugen ihn ins Feuer. kein m Bevor sie ihn hineinwarfen, ließ ihm der Untersturmführer viellei noch die Stiefel ausziehen. Schade um das Paar Stiefel.| derei Jetzt teilte man das Essen aus. Nach dem Essen marschierte nacht unsere Brigade, die jetzt nur noch 132 Mann zählte, ins Ge- Mont: fängnis zurück. Heute nachmittag arbeiteten wir nicht. im | Sitzen
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5. KAPITEL Mies Eine neue Woche. Die„Ascıkolonne“. Eigene Wirtschaft— IE Eve das Lager auf den Piaski.„Anständig und sauber“ IE Stein unte]
Das Thema unserer Gespräche am Sonnabend nachmittag| jenig und abend war die Flucht unseres Kameraden und der Tod IE a
Mareks. Jeder wünschte dem Flüchtling Glück. Mochte sich S47 Wr,
doch wenigstens einer von uns retten und der Welt erzählen,
was hier geschah. Wir würden sowieso alle früher oder später I"| in den Tod gehen. Wir kamen überein, daß jeder, der fliehen klein konnte— fliehen sollte. Mochte er sich retten und nicht dar- de n auf achten, daß man für ihn 20 Menschen erschießen würde.| gem Marek war unser Symbol. Zum Schein hatte uns der Unter- fe sturmführer gern, zum Schein versprach er uns ein„langes| Aurd Leben“, kümmerte er sich um unser Essen, aber das Ende IF sek würde dasselbe sein— ein unverhoffter Tod. Dann würde Heten dieser oder jener fragen können:„Warum doch ich?“ Und| I, er würde sich selbst antworten:„Weil ich ein Jude bin.“ N Manche dachten an den vergangenen Sonnabend im Lager, 2 der im Vergleich zu dem heutigen ein glücklicher Tag ge- Sr
wesen war. Aber so ist es nun mal, daß sich der Mensch un- glücklich fühlt, und erst dann, wenn ein größeres Unglück Ir kommt, sieht, daß er vorher glücklicher war. Birk
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