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ſetzt hat, die Tinte in eine andere Flaſche abgießt, und mit 2 Loth Gummi den man darin aufloͤßt, zum Schreiben geſchickt macht.
Die mehreſten blanen Tinten, welche man kauft, ſind ätzend, ſcharf, und zerfreſſen das Papier, welche unangenehme Eigenſchaft dieſe nicht hat.
955. Eine recht gute Schuhſchwaͤrze.
In einen irdenen Topf bringt man ein halb Pfund Seife, 2 Pfund Wachs und ein gut halb Maas Waſſer, alles wird ſo lange gekocht, bis das Wachs mit Huͤlfe der Seife aufgeloßt
iſt, dann ruͤhrt man ſie ſo lange bis ſie kalt iſt,
und ruͤhrt waͤhrend der Zeit 8 Loth Frankfurter
Schwaͤrze hinein, ſie wird duͤnn nach Reinigung
des Leders vom Schmutz, aufgetragen, und bis zum Glanz gebuͤrſtet.
956. Die engliſche Schuhſchwaͤtze.
In ein irdenes Becken bringt man Pfund
ſchwarz gebrannte Knochen unter dem Namen geſtoßenes gebranntes Elfenbein bekannt, ruͤhrt
darunter 3 Loth Vitrioloͤl mit einem Holz, wenn
alles gut vermiſcht iſt, thut man hiezu 2 Loth Baumöl, 4 Loth Weinſteinoͤl, und 4 Loth ge⸗ ſtoßenen Kandiszucker, und vermiſcht es wieder,
worauf man 4 Maas Waſſer zuſett, und in einer
N.—
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Bouteille aufbewahrt. Man beſtreicht das Leder⸗
werk duͤnn damit, und börſtet es bis es glänzt⸗ Fuͤr die Schaͤrſe des Vitriolöls hat man ſich nicht zu fuͤrchten, weil ihm die Schaͤrfe von den gebrannten Kno⸗ chen genommen wird.
daß es das Leder angreife,


