Einleitung.
Ein gochbuch iſt kein Buch zum Leſen, oder zur Unterhaltung, wie ein Roman, oder etwas Geſchichtliches, ſondern es iſt eine Sammlung von Vorſchriften, von mehr oder weniger Speiſezubereitungen, welche man aufſchlaͤgt, um dem Gedaͤchtniſſe, ſowohl in dem was man zur Speiſe nimmt, und wie viel man von einem jeden nimmt, zu Puͤlfe zu kommen, und ſo zur vollkommenen Gewißheit hieruͤher zu gelangen. Zuweilen ſchlägt man auch ein Kochbuch deswegen auf, um eine Speiſe zu waͤhlen, die nicht ſogleich dem Gedaͤchtniſſe einfiel. Demnach iſt es nothwendig, daß ein ſolches Buch fuͤr jedermann, der es benutzt, ſo deutlich und klar, wie nur immer moͤglich ge⸗ ſchrieben und vorgetragen, und beſonders die Mengen der anzuwendenden Gegenſtände nach der Erfahrung angegeben ſey. Verſtändlich ein ſolches Buch nicht allein fuͤr die ge⸗ ildete Hausfrau, ſondern auch fuͤr den gemei⸗ nen Menſchenverſtand ſeyn. Den Vortheil eines klaren und deutlichen Vortrags ruͤhmt man mit Recht an allen Vorſchriften, welche uns die Frau Pfarrerin Weiler hinterlaſſen hat, nicht allein in dem 1 iu


