17 Zhren Lebzeiten unter ihrer Aufſicht gebruckten ochbuche, ſondern auch in allen ihren andern Formeln, die ſie hinterließ, als auch an denen vielen in Augsburgs Publikum zirkulirenden Rezepten zu Kochereyen und Baͤckereyen von der verewigten verdienſtvollen Frau, und be⸗ kannten vortrefflichen Koͤchin. Sehr oft treffen wir ſehr gute Foͤchinnen und Koͤche an, allein ſie haben die Gabe einer klaren Mittheilung nicht, und deswegen ſind ihre Vorſchriften nut zum Theil, oder gar nicht hrauchbar am aller⸗ wenigſten aber fuͤr die gewoͤhnlichen Koͤchinnen. ie Verfaſſerin des Augsburgiſchen Koch⸗ buchs fühlte wohl und hielt es für ſehr nuͤtlich⸗ daß man mehr oder weniger Fenntniſſe die⸗ ſenigen Mittel und Geräthe, welche bei Aus⸗ th der Fochkunſt angewendet werden, nicht entbehren koͤnnte, um ſich theils gewiſſe Er⸗ ſcheinungen, welche vorkommen, zu erklären und zu beſeitigen, die ſchädlichen Mittel zu entfernen, und das beſte und zweckmaͤßigſte, nach Theorie und Erfahrung zu waͤhlen und anzuwenden, ſo wurden Waſſer, Brennmaterial und Geſchirre, die man Lew hnlich braucht, in Anſpruch genommen. ieſe Priginalabhand⸗ iung findet man auch hier, mit andern Erfah⸗ rungen, von der Perfaſſerin ſowohl als von den Herausgebern dieſes neuen Augsburgiſchen Fochbuchs bereichert, abgedruckt; ſo wie ſie
die Selige hinterlaſſen hat.
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