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Einige noͤthige Vorkenntniſſe
der Kochkunſt.
I. Kenntniß der Kochgeſchirre.
Da man oft die Geſchirre nicht wie man ſie wuͤnſcht, bekommen kann; ſo wird es gut eyn, uns mit der Beſchaffenheit derſelben be⸗ kannt zu machen. Zuerſt alſo von verzinn⸗ ten Kupfergeſchirren. Will man wiſſen ob die Verzinnung unverfaͤlſcht und daher auch unſchädlich ſey, ſo muͤßen wir zuerſt ſeine Farbe anſehen; fäilt dieſe etwas ſtark in das blauliche, und der Glanz iſt matt, ſo giebt es eine ſchlimme Meinung; probirt man es endlich mit dem Finger⸗ indem man damit die Oberflaͤche des
eſchirrs reibt, und dieſer wird davon ſchwärz⸗ lich, ſo beſtaͤtiget ſich der Verdacht. Will man aber noch ſicherer zu Werke gehen, ſo gießt man eine Portion Weineſſig und Waſſer zu gleichen Theilen vermiſcht, hinein, laͤßt dieſes darinn ſieden, und giebt Acht, ob ſich der Ge⸗ ruch andert, endlich wirft man noch ein wenig Salz dazu, wovon die Fluͤſſigkeit truͤbe wird,
wenn die Verzinnung verfaͤlſcht iſt. Iſt es
aber gut verzinnt, ſo wird die Farbe lebhaft, und der Glanz ſilberartig ſeyn. Bringt man die obige Miſchung in dem Geſchirre zum Sieden, und haͤlt einen eiſernen Nagel hinein, ſo mut deſſen Farbe unveraͤndert bleiben, und der Geſchmack muß keine Gegenwart des Kupfers anzeigen. Gießt man dann die Fluͤſ⸗ ſigkeit aus, ſo muß die Verzinnung wie 5
aus⸗


