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Die vollkommene Köchin oder Neues schwäbisches Kochbuch : enthaltend mehr als zwei tausend, durch tüchtigte Hausfrauen erprobte Recepte / sorgfältig gesammelt von L.S.
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14 Suppen.

mit 3 Löffel voll ſaurem Rahm und rührt es an die Suppe, man darf es aber nur anziehen laſſen und die Suppe etwas dünn zu Tiſche geben, weil ſie gerne dick wird und dann nicht

ſo gut iſt. uft ſw Nro. 52. Griesſuppe mit Bier. 1 Man ſezt ½ Maas gutes Weißbier mit Zucker und Citro⸗ 5 nenſchale an's Feuer; wenn es ſiedet, wird Griesmehl darein geſäet, bis es zur Suppe hinreichend iſt, und läßt es nun eine Zeitlang kochen, dann gießt man ½ Maas Wein hinzu, läßt die Suppe noch ein paarmal aufkochen und gibt ſie dann mit hin Zucker und Zimmt beſtreut zu Tiſche.. uh in! Nro. 53. Geröſtete Griesſuppe. int Man röſtet Griesmehl in Butter ſchön braun, löſcht es dann ſt mit Fleiſchbrühe oder Waſſer ab, in lezterem Falle wird etwas ijn mehr Butter genommen, und läßt ſie dann eine Zeitlang kochen, B. daß ſie gut auskocht. Man kann etwas Muskatblüthe darein thun. Sie wird als Abendſuppe gegeben. 6 Hſt Nro. 54. Griesſchnitten mit Krebsſuppe. 3 Man macht 1 Schoppen Milch in einer Pfanne ſiedend, uſi rührt ſo viel Griesmehl hinein, daß es recht dick wird, nimmt in es dann in eine Schüſſel nebſt ½ Pfund Butter, rührt es recht gut mit 7 Eiergelb, thut kleingehackte und im Butter gedämpfte Zwiebel und Peterling, nebſt Salz und verwällten kleingeſchnit⸗ tenen Brieschen und zulezt den von 7 Eierweiß geſchlagenen A Schnee dazu, füllt es in ein mit Butter beſtrichenes und mit Sem⸗ iüt melmehl beſtreutes Blech, backt es, ſchneidet es zu Schnitten und ſuu richtet eine gewöhnliche Krebsſuppe darüber an. viß Nro. 55. Goldene Suppe. M Man ſchneidet einen neugebackenen Wecken wie zu den gol⸗ denen Schnitten, zieht die Rinde durch Roſenwaſſer, verklopft 7 Eier, legt die Schnitten darein, bis die Eier wohl durchgezogen und die Schnitten weich ſind; alsdann macht man Schmalz heiß, backt ſie ſchnell darin, daß ſie nicht hart werden, legt ſie auf 66 Brodſchnitten, damit dieſe das Schmalz anziehen, und dann in die Schüſſel, daß ſie warm bleiben. Hernach macht man eine iu Brühe von Zucker, Zimmt und Roſenwaſſer, gießt die Brühe i darüber, ſtellt es auf eine Kohlpfanne, läßt es aufkochen und vahi beſtreut ſie, ehe man ſie aufträgt, mit Zimmt. w ſn *