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künftigen Schicksal eines Landes, das seinen märchenhaften Aufschwung zuletzt der Kriegsindustrie und darüber hinaus dem Gold seiner Erde und dem noch goldeneren Erdöl und goldenen Orangenernten verdankt. Entdeckt freilich und erschlossen wurde es nicht von abenteuernden Goldsuchern und Industriekapitänen, sondern von frommen Franziskanern, die es als Missionäre durchzogen und unter den Eingeborenen christliche Gemeinden gründeten. Der Ursprung Kaliforniens sind diese spanischen„ Missions ", die jetzt englisch ausgesprochen werden und die zusammen mit dem gleichfalls spanischen ,, Presidio" den Kern der rasch heranwachsenden Städte bildeten. Es ist ein frommes Land, wenn auch, wie überall in Amerika , die Frömmigkeit reiche Zinsen trug. Der allerchristlichste spanische König Carlos III. sandte, kurz vor der Französischen Revolution, seine Mönchlein nicht nur ,, ad majorem Dei gloriam" aus, sondern auch, damit sie den von Alaska vordringenden russischen Pelzjägern das Geschäft wegschnappten; und Gott sah, daß es gut war. Immerhin sind auf diesem nicht ungefährlichen Geschäftsgang einundzwanzig entzückende Missions entstanden. Sie verteilen sich zwischen San Diego und San Fran cisco auf einer Strecke von rund siebenhundert Kilometern, in Abständen, die der durchschnittlichen Marschleistung einer römischen Legion entsprechen sollen. Der frömmste und zäheste unter diesen städtegründenden Franziskanern, deren Orden sich in dem zuletzt gegründeten San Francisco verewigt sieht, war ein Pater Serra, der mit seinen geistlichen Brüdern so rasch und unbedacht nach Norden zog, daß ihnen in dem weglosen Land die Nahrungsmittel völlig ausgingen. Es blieb nichts übrig, als umzukehren und auf dem Rückweg jeden Abend ein anderes der zwölf Maultiere zu schlachten, was gerade bis Los Angeles reichte. ,, Wir rochen bedenklich nach Maultier", verbrieft der gewissenhafte Reisebericht.
Als Pater Serra nach vierzigjähriger Missionstätigkeit die


