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testen und beliebtesten Geistlichen im Lager Dachau war der kaum 40 Jahre alte Regens des bischöflichen Knabenseminars in Freudenthal( Ostsudetenland) Karl Schraml. Abgesehen von seiner nimmermüden Hilfsbereitschaft für alle und seinem goldenen Humor, der nie versagte, war er Dirigent des Priestergesangschores in unserer Lagerkapelle, einer unserer liebsten Kameraden.
Er hatte im Mozarteum in Salzburg Musik studiert, komponierte auch und beherrschte verschiedene Instrumente. Unerschrocken und mannhaft war er dem Neuheidentum des Dritten Reiches entgegengetreten; ungebrochen blieb er bis zu seinem Tod im Kazet.
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Mit Wehmut denke ich an ihn, meinen unvergeßlichen Freund Karl, zurück.
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Als ich im Herbst 1943 einmal abends von der Fabrik müde meiner Baracke zuwanderte, wartete er auf mich. Ich merkte in seinem bleichen Gesichte sogleich eine große, nur mühsam beherrschte Erregtheit.
,, Gut", sagte er, daß du endlich da bist! Ich warte schon lange auf dich. Ich muß mich mit jemand aussprechen."
„ Komm, Karl," antwortete ich, und wir gingen nun in der Blockstraße eine Weile auf und ab.
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,, Weißt du," erzählte er, ,, ich habe heute ungeheures Pech gehabt. Ich habe einen langen und ausführlichen Geheimbrief an einen Freund geschrieben und darin wahrheitsgemäß von den Verbrechen der SS in unserem Lager berichtet, alles, was ich wußte! Es brannte mir schon lange auf der Seele, daß die öffentlichkeit so gar nichts von dem erfahren darf, wie man hier die Menschen behandelt und zu Tausenden elend zugrunde richUnd dieser Brief ist von der SS durch einen unglückseligen Zufall entdeckt und beschlagnahmt worden. Die Lagergestapo weiß bereits, daß ich der Schreiber des Briefes bin, und es wundert mich eigentlich, daß man mich noch nicht geholt hat. Was nun mit mir geschieht, weiß ich nicht. Ich bin auf das Äußerste gefaßt."
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Dann
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