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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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Der SS war es aber strenge untersagt, jemals den Gruß eines Kazetlers auch nur mit einer freundlichen Miene zu erwidern. Es mußte absolute und feindselige Distanz gehalten werden. Kam es in den ersten Jahren einmal vor, daß ein Angehöriger der SS diese Normen miẞachtete, verschwand er sehr bald aus unserem Ge­sichtsbereich. Mensch sein war verboten. Denn Himmler, Hofmann und Konsorten waren es auch nicht.

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Was gab es für Lagerstrafen? Eine gedruckte Hausordnung des Kazets hat wohl nie­mand gesehen. Wozu auch, denn sie hätte ja doch nur ein einziges Wort enthalten: Willkür!

Aus unseren bitteren Erfahrungen heraus können wir aber eine Skala der Lagerstrafen zusammenstellen:

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Rauchverbot, Brotzeitentzug, Fasttage, Strafstehen, Strafexerzieren, Briefschreibeverbot, Verbot des Paket­empfanges, Einteilung in den Strafblock und zur Straf­arbeit, Stehbunker, Abtransport in ein Straflager oder gar Einteilung zum Invalidentransport, Aufhängen am Baum an den auf den Rücken zurückgefesselten Händen, öffentliche Auspeitschung am Bock, von uns kurz als ,, Fünfundzwanzig" bezeichnet. Letztere beiden Arten waren die qualvollsten, endeten manchmal mit dem Tode des Gequälten, waren aber bei der SS am beliebtesten. Gewiß wird sich niemand darnach sehnen, hier mög­lichst viele Detailschilderungen häßlicher Szenen zu fin­den. Darüber ist in den Zeitungen schon viel berichtet worden und davon erzählen alle heimgekehrten Kazetler.

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Was Strafexerzieren anlangt, können hier die pol­nischen Geistlichen am meisten berichten, Einmal machte ich mit und hatte nach vierzehn Tagen noch blutunter­laufene Knie. Damals schlug ein gewisser Münderlein, der größte Sadist, den ich kennenlernte, einen pol­nischen Geistlichen neben mir wiederholt zu Boden; den bald darauf verstorbenen Bischof Michael Kosal brüllte er an: ,, Sauhund, dreckiger, ich knall' dich nieder!" Ich habe mir diesen Ausdruck genau, wörtlich und für immer

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