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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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In rasender Eile sauste alles wieder auf die Stfohsäcke zurück, einer fiel auf den anderen, ab und zu hörte man einen vor Aufregung stöhnen.Aus den Betten! Noch waren nicht alle am Ziel, schon ging es wieder herunter.In die Betten!Aus den Betten! In die Betten! Ein heilloses Durcheinander. Die SS- Leute hielten sich den Bauch vor Lachen. So etwas war doch wirklich zu drollig!

Dann standen wir alle vor Anstrengung und Aufregung atemlos in den Zwischengängen.Wo ist denn Seine Ex- zellenz der Bischof? fragte auf einmal der Komman- dierende.Hier! antwortete Bischof Michael Kosal von Leslau. Na, etwas echauffiert?* höhnte der Übermütige den kränklichen Mann, der bleich, aber ganz ruhig dem Spötter ins Gesicht sah, ohne noch etwas zu erwidern.

Gehn wir! meinte der andere,mir wird die Ge- schichte schon fad. Laß die Bande wieder in die Kiste!

Ohne uns noch eines Blickes zu würdigen, gingen die beiden ab. Draußen hörten wir sie noch einige Male auf- wiehern, dann war es wieder still.

Wir durften nun wirklich schlafen bis 4 Uhr mor- gens. Und gar viele von uns, das wußten wir, konnten nun

bald länger schlafen bis zum Posaunenweckruf des.

Weltgerichtes. Auch Bischof Kosal,

Weinkommando

Die deutschen Katholiken hatten zwar niemals alles, aber doch genug von der katastrophalen Ernährungslage und den endlosen Quälereien in den Kazets erfahren; die deutschen Bischöfe wollten den über 2000 Priestern in Dachau irgendeine Erleichterung verschaffen, Schließ- lich hatten ihre BemühungenErfolg. Es wurde ihnen vom Reichssicherheitshauptamt zugesagt, daß die Geist- lichen in Dachau keine schwere Arbeit mehr zu verrich- ten brauchten, daß sie unter Tags Gelegenheit zum Schla-

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