denn
ielen
lauf
chau
dem
Sie
Hölle
0.
nter
den
ühr
, die
و
ihlen
Fielen
egens
Wolke
vegte
icken
a riẞ
Nur
eines
chter.
bener
5 sah
arten.
stieg
ewöl
bes an und tauchte am anderen wieder unter, gleichsam als reiche er rings um den Erdball.
Wir waren schon müde vom Schauen. Da glänzten uns durch das farbene Tor silberne Punkte entgegen. Sie blinkten auf und erlöschten in gleichem Rhythmus. Was ist das, fragte ich meinen Nebenmann? Er aber schwieg und wir staunten weiter dem Wunder entgegen. Wie war das schön! Aus den blauschwarzen Sturmwolken war es herausgebrochen. Nun bildeten diese mit dem großen Torbogen in seiner Pracht, den Hintergrund für das traumhafte Schauspiel.
Das Aufblinken der Lichter wurde regelmäßiger und gröBerda jagte es heran: Eine große Zahl Kiebitze! Es wimmelte von schweren Vogelleibern. Das Abendlicht lag auf den dunklen Gewändern. Und immer, wenn der schwarze Mantel ihrer Flügel sich zum Schlage hob, dann strahlten die weißen Leiber in der gleißenden Sonne. Die rabengroßen Vögel begannen zu kreisen. Sie warteten auf die heftigeren Windstöße. Sie wußten, daß diese vor dem Gewitter noch aufkommen mußten. Dann trieben sie mit den Sturmfahnen ihre Spiele. Das wogte auf und ab, es schimmerte wie ein schwingendes Band schwarzer und weißer Perlen. Immer wieder, wenn ihre starken Schwingen hochstanden, blendete uns das weiße Gefieder entgegen. So waren sie ganz nah an uns herangekommen. Das erwartungsvolle Schweigen, das bislang über dem lyrisch schönen Bilde lag, wurde nun unterbrochen durch den hellen Schrei der Vögel und nahm uns das Traumhafte des Ganzen. Die Wirklichkeit rief uns zurück, hart, ernüchternd scholl das Kommando: ,, Häftlinge, still gestanden!"
5
65


