sportsehr
an in
Stunehen, durch
sein.
tums
efand.
Sein Block
annes.
einen
schon nichts
Veressen
hr... Damit
denn fleger
agert, mäßig rsache
ah ihn länder
deut
le hert uml"
näher
Lauf an
Inhalt
steckte
Cukunft genheit
wurden
rdt ge
- Zwei Leichenträger entkleideten den Toten und trugen ihn unter die Mauer.
XV. Kapitel
Zu Beginn der nächsten Woche erfuhren wir auf Block 7, daß der vorgesehene Transport infolge eines Umbaues des Krematoriums und der Gaskammer' nicht in der üblichen Zeit abgehen würde. Trotzdem trafen auf dem Block ununterbrochen neue Zugänge ein, so daß die Anzahl der Kranken in Kürze zweitausend zu erreichen drohte. Es trat ein verhängnisvoller Zustand ein. Nicht der geringste Platz war vorhanden, um die Neueingelieferten auf dem Block aufzunehmen, und sogar der Hof war dermaßen mit kranken Häftlingen ausgefüllt, daß man sie schon schichtweise aufeinanderlegen mußte,
Man beschloß nach einer kurzen Beratung, Viktor zum leitenden Arzt von Birkenau, dem Häftling Dr. Roman Zenkteller, zu schicken, um mit seiner Hilfe auf den Lagerältesten einen Druck auszuüben, damit er für die Kranken einen zweiten. Block bereitstellte. Dies schien eine so einfache Angelegenheit zu sein, daß man ein Hindernis auf dem Wege zur Verwirklichung dieses Vorhabens nicht erwartete. Nach einiger Zeit kehrte Viktor zurück. Dr. Roman Zenkteller und der Lagerälteste von Birkenau, der Grünpunkt- Träger Leo Wietschorek, begleiteten ihn. Dieser, ein ehemaliger Berufsverbřecher, war in Leipzig zum Tode verurteilt, ein paar Tage vor der Hinrichtung begnadigt und nach der Gründung des Auschwitzers Lagers dort hingebracht worden. Im Lager bekam er gleich einen guten Posten und verfügte über Leben und Tod der Häftlinge. Er war ein fast zwei Meter langer Kerl mit breiten Schultern, länglichem Gesicht und charakteristisch tiefer Stirn. Neben ihm sah Dr, Zenkteller etwas komisch aus. Ein kleines Männchen mit einem krummen Rücken, einer langen Nase und etwas zu langen Händen. Diese zwei Männer entschieden über das Menschenschicksal in Birkenau. Jeder Plan der SS fand in ihnen ein ausgezeichnetes Werkzeug zu seiner Verwirklichung.
Nun führte Viktor diese beiden auf den Hof. Mit Mühe schlängelten sie sich durch die Menge der liegenden Kranken und gelangten zum Block. Unterwegs versuchte Viktor seine Bitte zu begründen und wies auf die liegenden Jammergestalten hin. Endlich hielten sie vor der Schreibstube des Blocks.
,, Ja... Hm... Der Block ist tatsächlich überfüllt", stellte Leo fest. ,, Aber ich habe keinen anderen Block, den ich für diesen Zweck verwenden könnte. Du mußt dir irgendwie Rat wissen." Viktor machte eine ratlose Handbewegung.
8.
83


