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den schoben mir ihre eigenen geringen Portionen zu. Und abends, nach dem Appell, wurde ich zum Blockschreiber gerufen, wo mich ein Eimer Suppe erwartete
Ich aẞ. Mit kalter Berechnung aß ich, bis ich Magenschmerzen bekam. Als es mir schon übel wurde, machte ich eine Pause, legte mich für ein, zwei Stunden hin, dann aß ich weiter. Nur essen, soviel wie möglich essen!...
Etwa eine Woche später, nach dem Morgenappell, las man meine Nummer vor. Ein Händedruck meiner Kameraden, ein Klopfen auf die Schulter, ein aufmunternder Blick: Halte dich!"
Nach einer Stunde durchschritt ich in Begleitung des Lager-ältesten und des Blockführers das Tor des Blocks Nr. 11.
Auf dem Hofe, der mit einer drei Meter hohen Mauer umgeben war, standen drei in gleicher Weise Verurteilte. Den Treppen gegenüber, die zum Gebäude der SK führten, befand sich ein Bock zum Schlagen. Ein hölzernes Gestell, in das man die Füße steckte; den oberen Teil des Körpers legte man auf eine besondere Bank, wobei das Gesäß nach außen gestreckt wurde.
Man stellte die Nummern fest, wir wurden in einer Reihe ausgerichtet und warteten.
Nach einer Viertelstunde fiel das Kommando:
,, Achtung, Augen rechts!"
Auf den Hof trat Fritsch in Begleitung des Lagerarztes, SS - Obersturmführers Entres, und des Rapportführers.
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Eine kurze Meldung: Vier Häftlinge zur Bestrafung angetreten." Rapportführer Palitsch öffnete die Mappe und rief meine Num
mer vor.
Ich sprang aus der Reihe, wie von einem Nadelstich getroffen. Mit monotoner Stimme las mir Rapportführer Palitsch das Aktenstück vor, woraus ich erfuhr, daß ich für Sabotagetätigkeit, die darauf beruhte, daß ich zwei Kochgeschirre Abfälle aus der SSKüche gestohlen hatte, zu fünfundzwanzig Stockschlägen und Strafkompanie verurteilt wurde.
Gleich darauf befahl mir Blockführer Gerlach, die Hosen herunterzulassen.
Der Lagerarzt warf einen interessierten Blick auf mein Gesäß und urteilte kurz:
Gesund!
Ich versuchte zugleich mit den Hosen die Unterwäsche hochzuziehen, aber ein energischer Puff von seiten Gerlachs bedeutete mir, daß dies nicht erlaubt sei. Man durfte nur die Hose hochziehen. Ich steckte die Füße in das Gestell, legte mich auf die Liegebank und streckte die Hände, welche Kurt Pennewitz, der Bunkerkapo,
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