mit Segen gelohnt. Das Bild der Bewegung in Dachau war gegen Ende folgendes:
Zwei Führergruppen bestanden, die eine von P. Josef Fischer, die andere von Heinz D. geleitet.
Daneben eine Anzahl Gruppen: eine französische Priestergruppe, darin auch mein kleiner Theologe Marcel R.; eine italienische Priestergruppe, die sich gegen Ende der Dachauer Zeit konsolidierte und gleich mehrere Gruppen bildete. Zum Schluß kamen noch Holländer dazu.
P. Fischer betreute auch eine Anzahl holländischer Laien. Wir dürfen hoffen, wenigstens einige gewonnen zu haben.
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Wenn sich das in der Zukunft bewahrheitet, ist die Internationale lebensfähig gegründet. Daneben bemüht sich P. Kentenich ebenfalls mit Erfolg um die Begründung des Marien- BrüderWerkes. Die ersten Noviziate von zwei Marienbrüdern wurden in Dachau durchgemacht.
Endlich war für P. Kentenich die Planung und der Aufbau des Familienwerkes besonderes Anliegen. Auch hier sind zum mindesten Ansätze in Dachau gelegt worden.
Die Durchsicht, Durchplanung und Durchformung der Gesamtfamilie war Gegenstand häufiger Aussprachen mit P. Kentenich, der das Werk in seiner letzten Größe und Schönheit enthüllte.
Auftrieb erhielt unsere Arbeit durch die vielen Beweise, daß die Gesamtfamilie mit uns lebte und litt. Insbesondere wurde zu den Marienschwestern eine lebendige Bindung geknüpft.
Aus unserer Arbeit will ich eine Szene besonders hervorheben und eingehender beschreiben:
Die Weihnachtsfeier der ,, Werkzeugsgruppe".
Weihnachten hatten wir nach einer Vorbereitung im Kreise der Familie schön verbracht. Die Bescherung
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