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der Franzosen. durch P. Kentenich war besonders fein und herzlich ausgefallen, kein Wunder, daß wir mitten in der Weihnacht, als wir noch ausnahms- weise auf der Blockstraße auf und ab gingen, im vollen Mondschein, uns sehr froh und hochgestimmt fühlten.
Am 1. Weihnachtstag, abends, wollten wir mit un- serer Gruppe Weihnacht feiern. Äußerlich konnten wir dazu garnichts tun. Innerlich wurde sie um so schöner. Gegen Abend, als ein runder Mond über der Küche stand und den Appellplatz hell beleuch- tete, gingen wir sechs gemeinsam auf dem Appellplatz auf und ab. Wir hatten uns folgendes vorgenom- men: Ein jeder erzählt zwanglos ein Weihnachts- erlebnis aus seinem Leben.
Ludwig B., der Speyerer Priester, begann mit seiner „Weihnacht bei den Tippelbrüdern“. Er erzählte, wie sie daheim sich an einem Weihnachtsfest vorgenom- men, diesmal die Brüder der Landstraße, die Ver- lassenen und Verwaisten, besonders zu betreuen und ihnen im Weihnachtsfest ein Heimgefühl und eine Erinnerung an die Schönheit der Religion zu geben. Sie hatten die Tippelbrüder aufgelesen, im warmen Heim, im schöngeschmückten Saal, sie bewirtet und ihnen nicht nur die Nahrung des Leibes, sondern auch der Seele gegeben. Da ging diesen armen Menschen, die längst keine Heimat mehr besaßen, das Herz auf. Schön konnte uns Ludwig berichten, wie um die Mitternacht, als die Weihnachtsglocken klangen, einer im Namen aller gesprochen hatte, und wie sein religiöses Gefühl aus dem Innern her- vorbrach. In dem Leuchten der Augen dieser armen, alten Leute war ihnen selbst die schönste Weih- nachtsfreude geworden.
Hans Kostron berichtete von seiner„Weihnacht mit den Meßbuben“. Wie P. Köster und er die Bubenschar auf Weihnachten vorbereitet hatten, wie sie den Speicher durchstöbert und die alte Krippe
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