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luden ihn zum Essen ein. Er blieb den ganzen Mor- gen bei uns und wir beschenkten ihn auch mit einem Paket. Eß- und Rauchwaren, seine Freude war über- groß. Aus dieser Freude heraus schrieb er mir einen Brief, in dem er, sonst.in diesem Punkt fein empfindsam und zurückhaltend, seiner tiefen Dank- barkeit Ausdruck gab. Da er sein Herz geöffnet, ant- wortete ich ebenso offen und das bedeutete eine un- gemeine Vertiefung unserer Freundschaft. Zusehends war er auch in unsere Geisteswelt hineingewachsen und war der Franzosen -Priester-Gruppe beigetreten. Der Weihnachtstag endete allerdings mit einem Miß- klang insofern, daß einer unserer Konfratres fest- stellte, daß ein Mann vom Seuchenblock bei uns war, da mußte er wieder zurück und dann dauerte es nicht lange, da packte ihn, der doch dauernd von Krank- heit gequält war, auch die fürchterliche, tückische Seuche, das Fleckfieber. Nun war ich um ihn in größter Angst, er war janur eine„Handvoll“ Mensch. Wir Schönstätter hatten um ihn— wie um manchen anderen— einen Gebetssturm begonnen und wirk- lich, er kam durch. Freilich hat die Krankheit aus ihm einen Schatten seiner selbst gemacht und er war doch so nicht viel. Rührend die kleinen Brief- chen, die von ihm kamen, manchmal in einem er- götzlichen Deutsch. Rührend das Vertrauen auf die Dreimal wunderbare Mutter. Rührend vor allem seine Opferbereitschaft, seine Ganzhingabe, das Zur- verfügungstellen seines Lebens. Genesen, doch noch gänzlich erschöpft, wurde er wieder auf seinen Seuchenblock zurückgebracht, auf dem immer noch tagtäglich eine Menge Leute starben, und wiederum verkehrten wir durch zugeschmuggelte Briefchen und durch die kurzen Besuche am Stacheldraht. Wiederum brachte ich ihm die hl. Kommunion. In
‘diesen Wochen aber wurde unser Verhältnis gerade
im steten Umgang mit dem Tod zur letzten Tiefe und Feste gestaltet. Als ich von Dachau fort mußte, war er immer noch hinter dem Stacheldraht, seine
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