Holzpantinen, die mir viel zu groß waren und in denen ich keinen Schritt tun konnte ohne Schmerzen. Dann ging's im Marsch und in Fünfer- Reihen zum sogenannten Zugangsblock. Ich war völlig erschöpft und fiel unterwegs viermal der Länge nach auf den Boden, und weil ich in den Schuhen nicht laufen konnte, verknackste ich mir dabei meinen Fuß. Endlich liefen wir im Zugangsblock, Block 15, ein. In der ersten Stube mußten wir uns aufstellen, versteht sich, vorher die Pantinen ausziehen, um den blitzblank gefegten Boden nicht zu verschmutzen. Hier standen wir fast wiederum eine Stunde. Aber in meinem Elend hatte ich hier
das zweite frohe Erlebnis:
Ein junger Mann mit blonden Haaren tritt auf einmal zu mir und fragt mit fremdländischem Akzent: ,, Sind Priester hier?" Ich antwortete: ,, Ich bin selber ein Priester". ,, Sind Sie vielleicht der Pater Poieẞ?" Ich antwortete mit freudigem Erstaunen: ,, Ja!" Darauf er:„ Ich bin ein Schönstatt- Priester, ein Pole. Mein Name ist Ignaz J. Einen schönen Gruß von Pater Kentenich, wollen Sie noch kommunizieren? Ich habe das Allerheiligste bei mir". Wie froh war ich! Und dann zog er ein Büchlein aus der Tasche, darin lag zusammengefaltet ein Zettelchen und in diesem Papierchen die heilige Hostie. Heimlich und vor den anderen verborgen kommunizierte ich so zum erstenmal in Dachau .
Wir wurden der 4. Stube zugeteilt. Im Schlafraum befanden sich etwa 150 Betten zu 3 übereinander. Die obersten so hoch, daß man darin sich nicht sitzend aufrichten konnte. Wir waren 400 in diesen 150 Betten und lagen zu siebt in 3 nebeneinander gelegten Pritschen, jede etwa 80 cm breit. Hitze und Gestank waren fürchterlich. Ich lag auf den obersten Betten. Ich spürte schon an diesem Abend, daß ich Fieber hatte und erkältete mich voll
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