ich in Gefühl Male würde rtchen mein ot ZU- schäfte allem. n Auf- ß und jt den js zum uch eT hl be-
wußt. Er benutzte den Morgenrapport der Wacht- meister zu diesem Besuch und das hätte ihm jeden Augenblick schief ausgehen können. Aber er kam jeden Morgen, obwohl ich ihn mit Herzklopfen er- wartete und ihm endlich sagte, er möge doch nicht mehr kommen, ich hätte zu sehr Angst um ihn. Schließlich machte ich ihm den Vorschlag:„Holen Sie mich doch zum Strümpfestopfen herunter, dann könnten Sie mich doch wieder auf den Gang 1 ver- legen“.— Dem Hausvater lag nämlich die Besorgung der Wäsche und Kleider ob.— Zunächst zögerte er, schien durchaus abgeneigt und redete sich heraus, das wolle er mir nicht zumuten, das ginge doch nicht an, daß ich als Priester die verschwitzten Gefange- nenstrümpfe stopfen würde. Das ließ ich nicht gel- ten. Am folgenden Tag aber riß er die Türe auf und brüllte in meine Zelle:„Nun, packen Sie zusammen, los, Sie kommen auf 1 zum Strümpfestopfen“. Der diensttuende Wachtmeister will Einspruch erheben. „Der ist doch gerade erst verlegt worden!“ Da wendet Z. die altbewährte Methode an und wirft dem diensttuenden Wachtmeister eine so haushohe Frechheit an den Kopf, daß der vor Wut mich ver- gißt und sich verdrückt. Ich werde nun wirklich ganz
‘in die Nähe der Hausvaterei verlegt und es zeigt
sich bald, warum der„Engel“ gezögert hat. Er war der Meinung, ich wäre der Arbeit nicht gewachsen und er bekäme nicht die nötige Anzahl Strümpfe fertig. 300 Paar pro Woche und Donnerstag mußte er haben und die Strümpfe wiesen begreiflicherweise kriegsmäßige Löcher auf. Aber ich hatte ja nicht umsonst den Spitznamen„Schneider Nöckel“ von Jugend auf und war in aller Nadelarbeit wohl er- fahren. Er war hochbefriedigt, als es sich nach ein paar Tagen herausstellte, daß ich seinen besten Ar- beiter um 50° in der Leistung übertraf. Das hätte er hinter einem Schwarzrock natürlich nicht ver- mutet. Nun ließ sich alles gut an und Z. war ein über das andere Mal in meiner Zelle. Dann hieß es:
m


