Falles bis jetzt noch stark mit einer Freilassung gerechnet hatte. Am Karfreitag war ich innerlich soweit, daß ich auch den Bissen ,, Dachau " geschluckt hatte, und bot in einer Weihe, die ich am Karfreitag machte, der Gottesmutter mein Leben auch für Dachau an. Ich arbeitete freilich während dieser
ganzen Zeit weiter. Die Stimmung dieser Tage zeigt ein zweites Gedicht, das ich in meiner Zelle beim Anblick der hochziehenden Wolken, die ich durch die schräggestellten Blendscheiben einzig sehen konnte, niederschrieb.( In der Klapperfeldstr. waren Blindscheiben; in der UHA waren schräg gestellte Blenden vor den Fenstern, die wenigstens einen Blick zum Himmel gestatteten, hin und wieder auch einen Vogel, eine Biene, einen Schmetterling sehen ließen.)
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meine
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auf ih
aber e
Blau, blaues Firmament,
Gold, gold'ner Sonnenschein, Segelnde Wolken weiß, Fächelndes Lüftchen mild:
Grüße des Lebens.
Amsel, dein Morgengruß, Drossel, dein Flötenruf,
Jagender Schwalben Schrei, Summender Bienen Ton: Grüße des Lebens.
Ferne, ganz ferne tönt, Silbern ein Kinderlied, Spielender Buben Lust, Friedlicher Arbeit Lärm: Dort ist das Leben.
Ach, hinter Gittern ich, Lausche dem Glockenton,
-
haupt
in sein der Ze helfen leeren
Ein an durfte
mir tr wacht,
konnte
flossen
schüch
auch
Ach, hinter Scheiben blind
geschn
Sehnend die Seele weint,
Währe
Leben, o Leben!
Dacha
Aufwärts nur geht der Blick:
dem le
Ruhig die Wolke zieht,
Ruhig der Himmel blaut.
genen
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