— und das waren sämtliche Angehörigen der Lager-SS vom Kommandanten abwärts!—„erledigt“ zu werden,
Man wird begreifen, daß mir unter solchen Umständen in meiner Eigenschaft als Buchhalter der Unterkunftskammer nicht sehr wohl war. Da ich freiwillig den sehr heiß gewor- denen Platz nicht verlassen durfte, gab ich meinem Chef schließlich Gelegenheit, mich zu entlassen. Im September 1942 ließ ich mir ein Buchungsversehen zuschulden kommen, das ihm einen„Anpfiff“ von der Verwaltung eintrug; da er überdies merkte, daß ich längst kein Interesse mehr an der Arbeit hatte, riet er mir, mich nach einem anderen Posten umzusehen. Das hatte ich bereits vorher getan. Am 29. Sep- tember verließ ich die Unterkunftskammer ohne Groll und trat am 1, Oktober eine neue Stellung an im Verwaltungs- büro der„Luftschiffbau Zeppelin G. m. b. H,“ in Oranienburg , einem Unternehmen, das als Rüstungsbetrieb der SS und der Wehrmacht fast ausschließlich mit Häftlingen arbeitete. Hier lief ich keine Gefahr, in Korruptionsaffären verwickelt zu werden, denn das Werk diente der Reparatur von SperT- ballonen, einem Artikel, der den privaten Bedürfnissen irgendwelcher SS -Angehörigen nichts Verlockendes bot,


