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auf mich fallen konnte. Auch wurden solche Anzeigen nicht gleich, sondern erst geraume Zeit nach ihrem Anlaß vom Stapel gelassen. Sie kamen auch nicht immer von der Plantage, sondern wurden nicht selten erst dem Obergruppenführer Pohl, der sehr oft in Dachau war, vorgelegt und dann so gedreht, daß Pohl nach einer Erkundigung gezwungen war, in Berlin eine Meldung für uns loszulassen. Der Lagerführer tobte wie ein Wahnsinniger, wenn er in einer Woche drei, vier Sonderbefehle wegen uns einstecken mußte. Um so mehr, als eines Tages sein Beförderungsgesuch von seiner vorgesetzten Stelle glatt abgewiesen wurde, weil man ihm Unfähigkeit, siehe Arbeitskommando Plantage, vorwarf.
Damals glaubte ich, meine letzte Stunde zu erleben. Ich wurde aus irgendeinem Grund eines Morgens glatt in den Bunker gesperrt, in dem ich 14 Tage brummte, ohne vernommen zu werden, ohne zu erfahren, weshalb man mich eingesperrt hatte. In diesen 14 Tagen bekam ich nur zweimal Essen, dafür bei der Entlassung 25 Doppelschläge mit dem Ochsenziemer. Sie trafen mich so unglücklich, daß sie meine Nieren verletzten, so daß ich über ein Jahr an den Folgen litt.
Trotz allem wurde in diesem Jahr viel geleistet und für unser Kommando ein kolossaler Vorsprung geschaffen. Mein Atelier wurde vom Adjutanten Hitlers , von Himmler , Reichssäckelwart Schwarz und vielen anderen Persönlichkeiten des In- und Auslandes besucht. Dabei gab es stets zahlreiche Bestellungen, die uns wohl freuten, die aber nichts eintrugen. Wäre damals nicht zufällig Himmler gekommen, wären aus den 14 Tagen vielleicht dreimal soviel geworden. Allerdings konnte niemand mir die 25 Schläge herunternehmen und was 25 Doppelschläge für einen Menschen bedeuten, will ich später genau schildern.
Der Sommer neigte sich langsam seinem Ende zu. Der Herbst begann sich leise bei Baum und Strauch anzumelden. Viele Menschen waren dahingegangen, viele waren gekommen und die Frucht begann zu reifen. Auch wir wurden herbstlicher. Das Menschliche in uns wurde schwach, Hoffnungen schliefen langsam ein und immer größer wurde das Bangen um unser Leben. Die Bäume rauschten, die Felder blühten, die Erde prangte voll Frucht und Reife. Der Schnitter sah über die Felder und freute sich der kommenden Ernte.
Das Jahr 1940 neigte sein Haupt.
Wir aber warteten inmitten einer verfluchten Menschheit auf ein Lichtchen, das uns die unheilschwangere Finsternis der Zukunft erhellen sollte..
Der zwölfte Monat hauchte langsam sein Leben aus. Nebel stiegen über das Moor und Flocken tanzten ihren Winterreigen. Hungrig, müde lehnte ich am Fensterbalken. Meine Kehle würgte das Elend. Teilnahmslos wanderten meine Augen über die kahle,
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