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weiß von mancher Träne dieser Armen zu erzählen, die sie in ihrer SS - Zwangsjacke vergossen. Sogar öffentlich, auf Posten, wischte so eine ärmliche Figur sich die Larve trocken. Dabei winselte sie wie ein junger Hund, der Heimweh hat. Gerade ich hatte durch mein Geigenspiel oft Gelegenheit, ihr wahres Sein zu erforschen, wenn der Minderwertigkeitskomplex sie peinigte. Diese Kerle gaben mir erst einen Tritt und befahlen dann: ,, Schweinehund, spiele, bevor ich dir den Kragen umdrehe!"
Dann, wenn sie das Spiel gehört und einigermaßen verdaut hatten, standen sie verlegen da und entschuldigten sich. Man merkte, daß sie nicht anders konnten. Woher hätten sie alle lebensnotwendigen Formen auch nehmen sollen? Wie oft sagte ein SS- Mann zu seinem Kameraden, wenn er das Spiel gehört hatte, auf die Geige weisend: ,, Da sieht man, welch blöder Hund man ist!" Oder: ,, Warum muß unsereiner in dieser Uniform dastehen und sich herumjagen lassen?"
Nicht selten bemerkten SS - Leute im Gespräch untereinander, daß sie vor einem Häftling, der etwas könne, ein Nichts seien, so daß man oft sogar gezwungen war, tröstend einzugreifen. Bei einer solchen Gelegenheit hielt ich ihnen manches vor, was niemand, auch ich nicht, vor dem Spiel auch nur anzudeuten gewagt hätte. Die Geige hatte mir Bahn gebrochen und die Straße zu ihrer Seele freigemacht. Sie war imstande, manche Strafe für viele meiner Kameraden einfach vom Papier zu wischen. Sie war es auch, die mir den Block der Häftlinge schuf und manchen Zank und Streit unter ihnen aus der Welt schaffte.
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Zwei Häftlinge standen einander feindlich gegenüber, sprachen schon Monate nicht miteinander da war ich plötzlich inmitten dieser Gegensätzlichkeiten und spielte. Erst wichen sie einander mit den Blicken aus, um nicht etwa Gelegenheit zu finden, ein Gespräch anzuknüpfen. Doch das Spiel war stärker als sie. Es zwang und so sie allmählich doch und das erste Wort fiel: ,, Siehst du was sperrt man ein!"
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Das genügte und sie reichten einander wieder die Hände. Was half es, einander auszuweichen, wenn die Sehnsucht nach Musik sie rief? Wenn man hören wollte, ging man eben dorthin, wo musiziert wurde. Dort tropfte das Spiel kühlendes Öl in die Wunden der Streitenden.
So war es nicht nur bei uns in der gestreiften Masse üblich, genau so war es auch bei der SS. Der Blockführer, der mit dem anderen in Zwietracht lebte, traf von nun an seinen Gegner auch im Revier, wo Musik gemacht wurde. Und wenn sein Herz dann voll war, wenn er, berauscht vom Zauber der Töne, seelisch taumelte, sagte er dem Genossen ruhig, daß dieses Spiel ihm gefalle und daß man solche Geiger im Lager schützen müsse.
So war von nun an mir auch die Möglichkeit gegeben, zu
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