Druckschrift 
Julius Berger und das Dritte Reich / Bruno Marcuse
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen

I

t

e

1,

S

e

Wiederum war die Berger A.-G. die billigste, wiederum fuhr ihr Chef zur Eisenbahnverwaltung und wurde von deren Präsidenten persönlich empfangen.

И

Warum fordern Sie diesmal zwei Millionen Franken mehr als im ersten Termin?" fragte der Präsident. Die können wir Ihnen nicht bewilligen." Berger schilderte ihm ausführlich die inzwischen vorgenommenen Nachprüfungen und erhielt schließlich den Auftrag auf den Tunnelbau für 17 Millionen Franken.

Alle Zeitungen widmeten der Sache große Artikel, man betonte den Erfolg und feierte ihn als Sieg der deutschen Wirtschaft. Man betonte aber auch das Risiko, das ein solcher Auftrag in sich schloß und erkannte den Mut des Unternehmers an, der die Verantwortung für das Gelingen

trug.

,, Ich esse gern gut und reichlich", hatte einst der 13jährige Knabe Julius seinem Vater gesagt. Damals kannte er die Frage noch nicht: Willst Du lieber gut essen oder gut schlafen?"

-

п

Mit dem guten Schlafen war es nun vorbei. Widrige Zwischenfälle mußten gemeistert, alle sich bietenden Chancen

.

27

27