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Ach, Menschen, könnt ihr euch vorstellen, wie wir leben würden, wenn wir uns nach all diesen Entbehrungen wieder- fänden? Wiederfänden in einem erlösten, schönen Leben der Freiheit und des Schaffens? Wenn das wird, wonach wir ge- strebt haben, wofür wir gekämpft haben und wofür wir jetzt sterben gehen? Ja, auch als Tote werden wir doch irgendwo in einem Stückchen eures großen Glücks leben, weil wir unser Leben darein gelegt haben. Und das gibt uns Freude, auch wenn uns der Abschied traurig macht.
Sie haben uns nicht einmal erlaubt, voneinander Abschied zu nehmen, uns zu umarmen, uns die Hand zu reichen. Nur das Häftlingskollektiv, das auch den Karlsplatz mit dem Pankräc verbindet, gibt uns Nachricht voneinander.
Du weißt, Gusti, und auch ich weiß, daß wir uns wahrschein- lich nie wiedersehen werden. Und doch höre ich dich von weitem rufen: Auf Wiedersehen, du mein Geliebter!
Auf Wiedersehen, meine Gusti!
Mein Testament.
Ich habe zahlreiche kulturelle und politische Artikel ge- schrieben, Reportagen, Literatur- und Theaterstudien und Refe- rate. Viele von ihnen gehörten dem Tag und sind mit dem Tag gestorben. Laßt sie liegen. Einige jedoch gehören dem Leben. Ich hatte gehofft, daß Gusti sie ordnen wird. Wenig Hoffnung. Ich bitte also den redlichen Kameraden Läda Stoll, eine Aus- wahl zu treffen und fünf Büchlein zusammenzustellen.
1. Politische Artikel und Polemiken.
2. Auswahl heimischer Reportagen.
4. und 5. Literatur- und Theaterartikel und Studien.
In der Mehlzahl findet er sie in der Tvorba und im Rude Prävo, einige im Kmen, Pramen, Proletkult, in der Doba, im Socialista , in der Avantgarda und ähnlichen Zeitschriften.
Im Manuskript befindet sich beim Verleger Girgal(den ich wegen des selbstverständlichen Mutes liebe, mit dem er wäh-
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