Mein

rend der Okkupation meine ,, Božena Němcová " herausgegeben hat) eine Studie über Julius Zeyer ; irgendwo in dem Hause, in­welchem die Jelíneks, die Vysušils und Sucháneks( die meisten heute schon tot) wohnten, ist ein Teil der Studie über Sabina und Anmerkungen über Jan Neruda versteckt.

Ich habe einen Roman über unsere Generation zu schreiben begonnen. Zwei Kapitel sind bei meinen Eltern, das übrige ist wahrscheinlich vernichtet. Einige handschriftliche Erzählungen habe ich in den Akten bei der Gestapo gesehen.

Dem Literaturhistoriker, der erst kommen wird, hinterlasse ich die Liebe zu Jan Neruda . Es ist dies unser größter Dichter, der auch noch weit über uns hinaus in die Zukunft sieht. Und es gibt noch kein Werk, das ihn richtig begreift und würdigt. Man muß den Proletarier Neruda zeigen. Sie haben ihm die Kleinseitner Idylle an die Rockschöße gehängt und sehen nicht, daß er für diese ,, idyllische", alteingesessene Kleinseite ,, ein Lump war", daß er an den Grenzen von Smíchov geboren wurde, in einem von Arbeitern bewohnten Milieu, und daß er zum Kleinseitner Friedhof um seine Kirchhofsblumen an der Ringhoffer- Fabrik vorbeigehen mußte. Ohne das begreifst du nicht den Neruda von den ,, Kirchhofsblumen" bis zum Feuil­leton ,, 1. Mai 1890". So mancher- auch ein so weitsichtiger -Mensch wie Šalda sieht gewissermaßen ein Abbremsen des dichterischen Schaffens Nerudas in seiner Journalistik. Das ist Unsinn. Gerade weil Neruda Journalist war, konnte er ein so großartiges Werk wie seine ,, Balladen und Romanzen" schrei­ben oder die ,, Freitagsgesänge" und den Großteil der Nummern der ,, Schlichten Motive". Die Journalistik schöpft den Men­schen aus, verzettelt ihn vielleicht auch, aber sie verbindet ihn mit dem Leser und lehrt ihn, auch Poesie zu schreiben aller­dings nur, wenn es sich um einen so anständigen Journalisten handelt, wie Neruda einer war. Ein Neruda ohne die Zeitung, die nur einen Tag lebt, hätte vielleicht viele Gedichtbände ge­schrieben, aber keinen einzigen, der Jahrhunderte überlebt hätte, wie seine Werke sie überleben werden.

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Auch den ,, Sabina" wird vielleicht jemand vollenden. Er verdient es.

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