vergeßt n. Sam­

Tages großen chichte

namen­ie ihren

hatten, I ihnen

Die Jelíneks

Josef und Marie. Er Straßenbahner, sie Hausgehilfin. Man muß ihre Wohnung kennen. Einfache, glatte moderne Einrich­tung, ein Bücherregal, eine Gipsfigur, Bilder an den Wänden, und sauber, fast unglaublich blitzsauber. Man könnte glauben, daß darin Maries ganze Liebe eingesperrt ist und daß sie von der übrigen Welt nichts weiß. Doch unterdessen hat sie längst in der Kommunistischen Partei gearbeitet und auf ihre Art von Gerechtigkeit geträumt. Sie haben beide ergeben und still ge­arbeitet und sich nicht zurückgezogen, als die Okkupation schwere Anforderungen stellte.

Nach drei Jahren drang die Polizei in ihre Wohnung. Sie standen nebeneinander, Hände hoch.

ame er­The blei­

ht euch

aus und

für die

lebt hat

alt. Und I gegen gur aus Rang­d sehen,

keit und enntnis.

ich im a es aus e. Aber

Kleinen,

19. Mai 1943

Ar­Heute nacht bringen sie meine Gusti nach Polen ,, zur beit". Auf die Galeere, zum Typhustod. Ich habe vielleicht noch einige Wochen, vielleicht zwei, drei Monate zu leben. Meine Akten wurden angeblich dem Gericht übergeben. Also vielleicht noch vier Wochen in Untersuchung am Pankrác und dann wieder zwei, drei Monate bis zum Ende. Diese Repor­tage wird nicht beendet werden. Ich will versuchen, sie fort­zusetzen, wenn in diesen paar Tagen noch Gelegenheit ist. Heute kann ich nicht. Heute habe ich Kopf und Herz voll mit Gusti, einem edlen und innigen Menschen, einem kostbaren, ergebenen Gefährten in einem stürmischen und niemals ruhi­gen Leben.

Abend um Abend singe ich ihr das Lied, das sie immer gerne hatte: vom bläulichen Steppengras, das in der ruhmvollen Sage der Partisanenkämpfe rauschte, von der Kosakin, die an der Seite der Männer die Freiheit erkämpfte, von ihrer Tapfer­keit und davon, wie sie in einem der Kämpfe ,, sich nicht mehr erheben konnte von der Heimaterde".

Meine Kampfgefährtin! Wieviel Kraft ist in diesem kleinen Geschöpf mit dem fest gemeißelten Gesicht und den großen

4

Fučík

49