Sein Arm weist quer über den Kanal. Soviel verstehe ich, daß in einigen hundert Metern Entfernung ein kleines Häuschen auf dem Felde steht. Ich soll dort warten, bis er seinen Dienstgang beendet hat. Lange und forschend schaue ich ihm in die Augen. Fest hält er meinem Blick stand. Es ist eigentlich kein Falsch an ihm. Soll ich vertrauen?
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Langsam gehe ich in der gewiesenen Richtung. Von einem Häuschen ist nichts zu sehen. Sollte ich doch vom Wege abgekommen sein? Nun bin ich schon gleich am Wäldchen, in dem ich in der letzten Nacht kampierte. Atemlos kommt der Junge hinter mir hergelaufen. Aufgeregt gestikuliert er mit den Armen und ich weiß nicht, was er will. Kurz entschlossen packt er meine Hand und zerrt mich seitwärts über den Acker. Oh je! Das Lachen steigt mir in die Kehle. Das ist das ,, petite maison?" Eine winzige Hütte aus Schilf. Zwei schräge Wände, vorn und hinten mit Schilfbündeln zugedeckt, fertig ist die Notunterkunft. Und doch, als Versteck gar nicht übel. Kaum, daß sich die Behausung vom Boden und der übrigen Umgebung abhebt. Nun kann ich verstehen, daß ich in hundert Metern Entfernung vorbeigelaufen bin.
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Noch stehe ich zweifelnd davor. Der Junge ist längst wieder verschwunden. Ich werde mich erstmal reinsetzen und der Dinge harren, die da kommen werden. Auf drei Seiten von innen das Schilf etwas auseinandergebogen, und ich habe nach allen Richtungen einen guten Überblick.
Nach dem Stand der Sonne müßte es auf Mittag zugehen. Nichts hat sich in all den Stunden ereignet. Die ganze Zeit schon bin ich am Planen. Soweit ich aus Gesprächsfetzen klug wurde, hat Hasnon weder Wehrmacht noch O. T. oder Arbeitsdienst. Diese Hütte liegt außerdem einige hundert Meter vom Ort entfernt auf freiem Felde. Ist nun der Besitzer dieser Streckenwärter im deutschen Dienst ehrlich, dann wäre hier der ideale Fleck, wo ich die Alliierten erwarten könnte. Wenn die erst hier sind, dann bin ich frei. Endgültig frei! Nicht mehr gehetzt und gejagt!
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Mir scheint, über den Bahndamm hinweg, aus der Richtung des Dorfes kommt mein Franzose. Was wird er mir
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