Die Gefragten lächelten, scheinbar selbst froh über die Beruhigung ihres Opfers. ‚‚In Freiheit nicht, Oberst!

‚Wieso nicht wo wäre ich denn?

Dort, wo wir Sie jetzt hinbringen werden bitte, wir brauchen daraus kein Geheimnis zu machen: nach Wien !

Lieber Himmel wieder nach Wien ? Ja, was soll ich denn dort? i

Sie hätten sich vor Gericht zu verantworten.... Ich? fuhr Bert auf. ‚Etwas Straffälliges?

Ja, soviel wir wissen, in Ihrem Dienste geschehen. Genaueres ist uns selbst unbekannt

Na so was! rief Bert im ersten Erstaunen aus und ließ sich auf einen Stuhl fallen, um dann fort- zufahren: ‚Also wenn das wahr wäre Sein scharf püfender Blick senkte sich in die Augen des Schlanken. Dann er grübelte nochmals ‚‚dann könnte mich das fast interessieren, den Dreck abzuwaschen, mit dem man mich bewerfen will....

Nach einer kurzen Spanne des Überlegens richtete er sich auf und fragte, jetzt seine Nerven wieder voll be- herrschend: ‚‚Stellen Sie mir dar, wie sich die Sache ab- rollen soll, wenn ich gutwillig zustimme!

Den drei Gegnern fiel im stillen doch ein Stein vom Herzen. Der Sprecher der SD.-Leute beeilte sich auf- zuklären, jetzt ganz in einen kordialen Ton verfallend: Im gemeinsamen Interesse geschieht alles so unauffällig wie möglich. Wir geben Ihnen hier ein kräftiges Be- täubungsmittel, damit wir Sie weder zu fesseln, noch zu knebeln brauchen und schaffen Sie.dann auf einer Krankenbahre zugedeckt zum Flugplatz, wobei uns der Herr Kommissar behilflich sein wird, die hiesige Paß- behörde zu befriedigen. Die Heinkelmaschine steht bereitin zwanzig Minuten sind wir in Wien , und die Sache ist vorbei....

Also ungefähr wie beim Zahnarzt, mit schmerzloser Behandlung nickte Bert bitter. ‚‚Aber wegen mir al- lein ein Flugzeug?

Da fiel der Unbeholfene von beiden ein: ‚Das ist

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