sen." Am Karfreitag war großer Abreisetag. Was gehen konnte, benützte das Postauto, das jetzt für Gesunde und Kranke gleich zugänglich war; für die Bettlägerigen fuhr das Sanitätsauto x mal hin und her. Das war das glor­reiche Ende des Seuchenlazarettes. Wir hatten das Vergnügen, das Haus wochenlang einer strengen Desinfektion zu unter­werfen, Zimmer und Gänge neu tapezieren und streichen zu lassen, um für den Sommer wieder Gäste aufnehmen zu können.

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Vorher jedoch zogen die alten Leute aus den Ortschaften am Rhein drüben bei uns ein und blieben bei uns, bis die Lage am Rhein geklärt war. Es waren über 50 gute Leut­chen, die zusammen über 4000 Jahre alt waren. Einige star­ben hier, die anderen fuhren unter Begleitung einiger Schwestern wieder in ihre Heimat zurück. Noch einmal erfreuten sich Erholungsbedürftige einige Wochen im Som­mer 1940 der Ruhe und der würzigen Luft auf unserer Friedensinsel oder Seelenrast, wie Pfarrer Bäder seine Gründung hier nannte. Mit dem Herbst aber zog ein schar­fer politischer Wind hier herauf. Kurz vor Allerheiligen erschienen mehrere sehr selbstbewußte Herren mit einem Schriftstück der Volksdeutschen Mittelstelle, wonach das Kloster Neusatzeck mit allem Drum und Dran für Umsied­lungszwecke beschlagnahmt war und sofort zur Verfügung zu stellen war. Ich stellte die Frage: ,, Wohin sollen wir mit unseren Schwestern, da wir nur dieses Haus haben? Was soll mit unserer schwierigen Landwirtschaft geschehen?" Die Herren schauten einander an und sprachen vom Verpachten der Landwirtschaft und vom Heimgehen der Schwestern. Unsere Priorin erlaubte sich die Bemerkung: Wir werden doch als Deutsche hoffentlich das Recht haben, auf unserm mühsam erworbenen Besitz zu wohnen, sicher haben wir dasselbe Recht, in Deutschland zu leben wie diese Leute, die Sie uns bringen wollen." Eine solche Sprache waren sie nicht gewohnt. Sie erklärten, sie wollten nach Karlsruhe telephonieren, daß die Beschlagnahmung erleichtert würde und wir das Mutterhaus behalten könnten. Bei den wei­teren Verhandlungen schien sogar etwas Vernunft zur Gel­tung zu kommen. Es wurde ausgemacht, daß 100 Leute in den ersten und zweiten Stock des Hauses kämen. Der dritte Stock sollte frei bleiben für Gäste. Sofort wurde ein Glas­

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