wieder Wochen, da klopfte der Beamte auch an meine Tür. Zuerst mußte ich nach bekannter Methode meine Lebens­geschichte zu Protokoll geben, dann wurde über den An­war Der Beamte nicht von der zeigefall gesprochen. gewöhnlichen Art der Gestapo - Beamten, er war höflich und rücksichtsvoll, hatte auch keinen Sekretär mitgebracht, son­dern schrieb alles mit eigener Hand. Er ließ auch gleich durchblicken, daß der Fall für die Gestapo hoffnungslos sei, da die Entlassungsschüler bis auf den Denunzianten nichts von der Äußerung wüßten, die ich zum Nachteil der Jugendseele und zum Schaden des Staates getan haben sollte. Er meinte nur, so ein alter knorriger Landpfarrer hätte das schon gesagt haben können, was mir zur Last ge­Er meinte legt werde. Ich widersprach dem entschieden.

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dann, es sei ein Nachteil für mich und das Kloster, daß wir der NSV nicht beigetreten seien. Schließlich empfahl er sich mit dem Bemerken: ,, Sie dürfen den Fall als erledigt be­trachten." Ich fragte ihn noch, ob die Gestapo auch daran gedacht habe, daß man mit solchen Untersuchungen dem Geistlichen die Ehre antaste, ferner, ob man solche boden­lose Denunzianten nicht zur Rechenschaft ziehen könne. Er bedauerte, in dieser Hinsicht nichts unternehmen zu kön­nen. Als ich den Fall unserm Weihbischof Dr. Burger erzählte, sagte er: Trauen Sie der Gestapo nicht, wenn sie am freundlichsten sind, sind sie gewöhnlich am gefähr­lichsten." Daß in meinem Fall aber tatsächlich nichts kommen werde, erfuhr ich bald darauf durch meinen Freund, Professor B. in Sasbach . Der Gestapo in Baden­Baden waren diese an den Haaren herbeigezogenen Fälle, Geistlichen gegenüber, selber widerwärtig, und in diesem Sinne hatten sie auch ihren Vorgesetzten berichtet. Die heimlichen Anzeiger sind mir freilich nicht unbekannt ge­blieben.

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Ein drittes Vergehen gegen den Staat hatte ich mir auf mein Gewissen geladen, als ich im fünften Kriegsjahr auf Bitten der Mütter mit unseren Erstkläẞlern lesen und schreiben übte, damit wir sie rechtzeitig auf die erste hl. Kommunion vorbereiten könnten. In unserer kleinen Klo­stergaststube wurden die Kinder wöchentlich 1-2 Mal in die Geheimnisse des Schreibens und Lesens eingeführt. Es ging rasch voran, und die Kinder kamen gerne, ja die Zahl wuchs ständig. Zu meinem Namenstag kamen die Kleinen

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