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didat Franz Faller, der bei den Weißen Vätern in Trier stu- diert hatte, ein volles Jahr früher die Priesterweihe. Das war für die Familie eine besondere Gnade des Himmels, denn beide Eltern starben bald nach seiner Weihe. Ostern 1939 wird allen Teilnehmern an seiner Primiz unvergeßlich sein. Am Ostertag selbst primizierte P. Franz in der Neu- satzer Pfarrkirche, am Ostermontag in der Klosterkirche zu Neusatzeck. Die Primiz in Neusatz bot den üblichen fest- lichen Rahmen, die Primiz in Neusatzeck hatte einen ganz besonders warmen, familiären und heimatlichen Charakter. Die Einwohnerschaft hatte von Neusatz unten bis zum Elternhaus auf der Eck nicht weniger als 10 festliche Triumpfbogen errichtet. Ich besitze heute noch ein Büch- lein mit 36 der schönsten Aufnahmen dieses Festes. Mon- signore Dr. Schuldis von Freiburg , der als Gast hier weilte, machte Farbenaufnahmen, die heute noch jedes Auge ent- zücken. Vom strahlenden Frühlingshimmel überdacht, wik- kelte sich am Nachmittag im Hofe des Kur- und Exerzitien- hauses ein reizendes Festprogramm ab, bei dem die Kinder die Hauptrolle spielten. Man muß das strahlende Gesicht unseres Neupriesters und seiner überglücklichen Mutter ge- sehen haben, um zu begreifen, was katholisches Priester- tum unserem Volke bedeutet. Bei Kriegsausbruch wurde unser Pater bald eingezogen und schließlich schrieb er als Sanitätsunteroffizier in Rußland in sein Tagebuch:Ich sehe schwarz. Es geht nicht voran, überall entdecke ich Mängel, Das schrieb er im Januar 1943. Als Prieser konnte er nicht Offizier werden, weil man den Priester öffentlich degradieren und als minderwertig hinstellen wollte, aber wie oft haben die Soldaten die wahre Kriegslage viel bes- ser erkannt als ihre Vorgesetzten! Am 93. März 1943 fiel P. Franz unmittelbar vor seinem Weihetag. Wir erhielten auch ein Bild von seinem Grab. Auf unserem Heldenfried- höfchen, direkt neben dem Schwesternfriedhof, erinnert ein Birkenkreuz mit seinem Bild an diese so sympathische Prie- stergestalt Zehn Geschwister betrauern den allzufrüh ent- rissenen Bruder.

Kurz vor Weihnachten erteilte der Erzbischof von Frei- burg 17 Diakonen die Priesterweihe. Unter den Neugeweih- ten war auch mein einstiges Pfarrkind von N. Die Primiz wurde auf den Weihnachtstag festgesetzt. Die Frage der Primizpredigt bekam eine politische Färbung, weil es kein

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