graphiert werden wollten, gingen nach Neusatzeck und hal­fen tüchtig mit, daß wir hier eine eigene Prozession halten konnten. Es kamen auch Andersgläubige und fühlten sich sehr wohl bei den Gästen. Ein Oberstaatsanwalt erfreute sich bei den katholischen und andersgläubigen Gästen gro­Ber Beliebtheit. Später hat er mir aus dem Felde geschrie­ben, er sei ein simpler Leutnant geworden, aber er sei froh, daß er von seinem Berufe weg sei, nachdem der Führer der Justiz jeden gesunden und festen Boden durch einen Willkür­akt entzogen hatte. Seine Frau war eine gute Kennerin russischer Verhältnisse. Von ihr erhielt ich beim Abschied ein interessantes Buch, das die Tochter Rasputins über ihren mysteriösen Vater zu seiner Rechtfertigung geschrieben hatte.

Was ich hier erzählt habe, ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner Seelsorgstätigkeit in Neusatzeck, aber das ge­nügt, um zu zeigen, daß diese Tätigkeit sehr dazu angetan war, den Blick zu weiten und die Freuden reicher Abwechs­lung zu bieten. Immer mehr mußte ich erkennen, daß das Gebet meiner N....... er Pfarrkinder mich auch hier be­gleite und meine Tätigkeit befruchte.

20. Zwei Primizen.

Zu Beginn des Jahres 1939 sprach man allgemein vom kommenden Krieg. Die Eingeweihten wiesen hin auf die Autobahnen, auf die KDF - Schiffe, auf die großen Bauten, auf die Ansammlung ungeheurer Mengen von Rohstoffen, fieberhaften Bau von Flugzeugen usw. Es gab indeß noch eine andere Erkenntnisquelle der kommenden Dinge: Der den Hochmut und Größenwahn der ,, Mächtigen" hatte Turmbau von Babel in Schatten gestellt. Luziferischer Stolz hat immer zum Krieg und Untergang geführt. Trotz der gewaltigen Kriegsrüstungen war es dem Einsichtigen und Gläubigen klar, daß das Ringen zwischen Michael und Luzi­ fer nur mit der völligen Niederlage Luzifers endigen könne. Das war der Grund, warum man auf Seite der Kirche so ruhig und zuversichtlich blieb, das war der Grund, warum die Bischöfe für den priesterlichen Nachwuchs besorgt wa­ren. Fast überall wurde die Priesterweihe vor der üblichen Zeit gespendet. So erhielt auch unser Neusatzecker Kan­

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