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Begrüßung der Leute vom Rathaus aus gesehen, hatte gesehen, wie die Leute sprangen, um diesen Augenblick nicht zu verpassen, und meinte grimmig, man könne es ja das nächste Mal durch die Ortspolizei ausschellen lassen, wenn ich wieder käme. Noch mehr aber war er entsetzt, als ein vollbesetztes Lastauto nach Neusatzeck abfuhr, beladen mit groBen und kleinen Leuten. An einem Samstag abend stiegen sie unter Freudentränen hier ab und wurden im Kurhaus wie Kurgäste untergebracht. Die Kinderschar stieg mit mir unter dem Absingen froher Lieder auf die Höhen. Vor dem vor dem Kloster. Schlafengehen war noch ein Ständchen Bei der Abfahrt begleitete ich das Auto bis Maria- Linden, wo es wieder einen nassen Abschied gab. Aber die Erinnerung an diese herrliche Fahrt und die weihevollen Stunden in Neusatzeck ist bis heute lebendig geblieben. Im Lauf der ersten sechs Jahre bis zum Kriegsausbruch haben meine einstigen Pfarrkinder mich recht oft besucht, an der Spitze der treue Bürgermeister Martin, dann vor allem die Studentlein. Einige der Jungmädchen erhielten hier in unserer Hausangestelltenschule ihre Ausbildung für ihren künftigen Hausfrauenberuf. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, ein ununterbrochener Austausch der Gedanken und Wünsche. An Allerseelen und Weihnachten erhielten wir immer Bericht, daß die Jungmänner am Grab der Pfarrmutter eine Feierstunde gehalten hätten. In der ersten Zeit hatte auch der neue Bürgermeister das Bedürfnis, mir zu schreiben. Er hatte nämlich etwas entdeckt, was man vielleicht gegen den Pfarrer famos ausspielen konnte. Es kam ein geharnischtes und siegesbewußtes Schreiben des Inhaltes: ,, Sie haben sich für den Gang auf den Friedhof am Heldensonntag von der Gemeinde 13( oder 14) Mark ausbezahlen lassen. Diese Summe ist umgehend an die Gemeindekasse zurückzuzahlen." Ich traute meinen Augen nicht. Bei längerem Überlegen fand ich die Lösung. Ich schrieb nun zurück ,, Für den Gang auf den Friedhof am Heldensonntag habe ich nie einen Pfennig von der Gemeinde erhalten. Es scheint aber eine Verwechslung vorzuliegen. Die Gemeinde hat seinerzeit einen Jahrtag für die Gefallenen gestiftet, der dann der Inflation zum Opfer gefallen ist. Stelle dieses Jahrtages bestellte der Gemeinderat jedes Jahr ein Seelenamt und legte die Gebühren für Priester, Organist, Sänger, Mesner, Ministranten, Kirchenfond etc. aus. Es liegt also keine Bereicherung meinerseits auf Ko
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