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heldisch bei uns, denn er war eben doch seiner Sache nicht sicher. Schon nach der ersten Wahlstunde machte ich ihn aufmerksam, daß der braune Wahlvorschlag offenbar den Vorschriften nicht entspreche. Ich konnte bei jedem abgegebenen Kuvert sofort sagen, ob es den Wahlvorschlag des Stiftungsrates enthalte oder nicht, es war also keine geheime Wahl mehr. Nach der zweiten Stunde wußte ich genau den Wahlausgang. Durch die Säumigkeit unserer Wähler hatte der Gegenvorschlag zwei oder drei Stimmen mehr. Die braune Liste war gewählt. Meister Held war trotz des Sieges sehr still und horchte, wie wir uns zum Wahlausgang stellten. Ich gab ihm kurz und ruhig die Erklärung ab: ,, Die Wahl ist ungültig, weil sie nicht geheim war." Es waren noch einige Gründe vorhanden, an die ich mich nicht mehr erinnere. Er war sehr betroffen und muß die Nachricht seinen Freunden auch in dieser Stimmung hinterbracht haben, denn es war nichts zu hören von einer Siegesfreude. Lediglich in der braunen Zeitung kam ein Artikel, daß mit dieser Wahl die Ortskirchensteuer gefallen sei und daß das nicht mehr als recht sei, denn N. hätte einen guten Klingelbeutel. Der Stiftungsrat hielt sofort eine Sitzung ab. Ich machte den Vorschlag, der Kirchenbehörde eine Ungültigkeitserklärung dieser Wahl mit den Gründen mitzuteilen und bis zur Antwort nichts zu unternehmen. Wir beschlossen weiter, auf jeden Fall im Jahre 1933 keine Ortskirchensteuer zu erheben und das neue Parlament nicht einzuberufen, solange wir über dessen Gesinnung nicht sicher wären. Unsere Erklärung nach Freiburg ging ab und kam nie dort an. Wieder einmal wurden die Schreiben des Stiftungsrates an das Erzb. Ordinariat und den Kath. Oberstiftungsrat von der Gegenseite abgefangen und unterschlagen. Als ich in Freiburg persönlich anfragte, sagte man mir, es sei nichts angekommen. Dieser braune Sieg hatte nun ein tragikkomisches Ende. Ich war bereits in Neusatzeck und mein Vorgänger hier amtete in meiner Pfarrei. Um die Arbeitslosigkeit zu beheben, wurde angeordnet, daß überall dort, wo die Mittel vorhanden seien, Bauten ausgeführt werden sollen. Der Stiftungsrat in N. fragte bei mir an, ob man wohl die braune Kirchengemeindevertretung könne, um sie für den Bau eines neuen Pfarrhauses zu gewinnen. Ich gab die Antwort, der Stiftungsrat solle sie einberufen. Sagen sie ja, dann ist es recht, sagen sie nein, dann wird ihnen eröffnet, daß sie überhaupt ungültig ge
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