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das Licht in der Pfarrei wirkungsvoller leuchten zu lassen. Und dieses Licht war zehnmal stärker als die trüben Schatten, es war so groß, daß man ganze Bände füllen müßte, Diese wollte man es vollständig und würdig darstellen. Schattenseiten wären nie wirksam geworden, ja sie wären zum großen Teil mit der Zeit verschwunden, wenn nicht der Nationalsozialismus mit seinen verderblichen Grundsätzen diese ehrgeizigen, strebsüchtigen, wühlenden, primitiven Menschen auf den Schild gehoben und ihnen eine Macht in die Hände gelegt hätte, für deren gerechte Ausübung sie nicht die geringste Befähigung hatten.
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17. Auch ein brauner Sieg.
Schon einige Monate vor meiner Vertreibung war den Gegnern ein Sieg zuteil geworden, der durch eine gewisse Nachlässigkeit der Gutgesinnten möglich gewesen war. Im März 1933 war die Neuwahl unseres Kirchensteuerparlamentes fällig geworden. Solchen Wahlen wird gewöhnlich wenig Bedeutung beigemessen, weil sie ohne Leidenschaft angekündigt und vollzogen werden. Diesmal ging es anders, aber leider war die Leidenschaft nur auf einer Seite zu finden. Es fiel mir sehr auf, daß der neue kommissarische Bürgermeister B. zu mir kam mit der Frage, ob er mit seinen Freunden einen eigenen Wahlvorschlag aufstellen dürfe. Ich bejahte die Frage, fügte jedoch hinzu, der Wahlvorschlag müßte dieselbe Größe haben wie jener des Stiftungsrates, damit sie nicht schon äußerlich sich verrieten. Es war dann ein fleißiges Hin und Hergehen im Ort zu beobachten. Am Wahltag erlebten wir dann noch mehrere Überraschungen. Unsere Wähler kamen nach alter Sitte säumig, d. h. manche kamen nicht mit der unausgesprochenen Begründung: Es geht auch ohne mich. Die andern indes kamen in allen Farben und Schattierungen: sie hatten sich zusammengefunden alle, die sonst feindliche Brüder Die braunen Kandidaten hatten es doch als Ehre empfunden, auf die Liste gesetzt worden zu sein und es mag da und dort sogar schon die Angst vor den neuen Mächtigen mitgespielt haben. Sie hatten sogar einen Vertrauensmann in das Wahllokal geschickt, was bislang nie dagewesen war. Dieser Vertrauensmann hatte einen Namen, der gar nicht zu seinem Wesen paẞte, er hieß Held. Er benahm sich gar nicht
waren.
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