Nach meinem Wegzug leisteten sich dunkle Gesellen noch verschiedene Liebenswürdigkeiten. So erzählte mir ein zuverlässiger Jungmann, wie sie eines morgens mit Ingrimm die Entdeckung machten, daß die Inschrift über dem Jugend­heim ,,, Salus intrantibus", während der Nacht überstrichen worden war. Die Übeltäter, zwei Führer der HJ , wurden am nächsten Tag schnell entdeckt, da sie nach vollbrachter Tat vergessen hatten, den Farbtopf abzuwischen. So fand man vom Jugendheim bis zur Wohnung des Betreffenden überall auf dem Boden Farbtröpfchen.

Derselbe Jungmann erzählte mir eine kleine köstliche Episode, die es verdient, der Nachwelt erhalten zu bleiben. Die Nationalsozialisten fühlten sich auch berufen, alles, was auf seiten der andern geschah, peinlich zu überwachen und gegebenenfalls Sittenrichter zu spielen. So wurden die Kon­gregationsversammlungen und die Besuche auf der Marien­höhe von einem Beauftragten der Mächtigen heimlich kon­trolliert. Es kam vor, daß beim Öffnen der Pfarrhaustüre plötzlich eine männliche Gestalt im Schatten der Nacht ver­schwand. Sarkastisch meinte der Berichterstatter, dieser Aufpasser habe sich als Nachtwächter und Sittenrichter be­sonders gut geeignet, weil er vermutete, die jungen Leute gingen dieselben moralischen Wege, die er gegangen war. Einmal ging unser Jungmann in Begleitung seiner auf Be­such weilenden Schwester auf die Marienhöhe. Es war

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am Abend vor ihrer Abreise. Während sie vor dem Gnaden­bilde beteten, vernahmen sie im nahen Wald ein verdäch­tiges Rascheln. Als sie sich zum Abstieg anschickten, trat plötzlich hinter den Obstbäumen die Gestalt des bekannten Nachtwächters hervor. Aber auf seinem Gesichte spiegelte sich eine offenkundige Enttäuschung, denn jetzt erst mußte er feststellen, daß es Geschwister waren und nicht das ge­suchte Liebespärchen aus den Reihen der verwünschten Pfarrjugend.

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Das ist eine kleine Blütenlese aus den kleinen Alltäglich­keiten des Landpfarrers. Ich verstehe es, wenn so mancher Mitbruder solche Reibungsflächen zu vermeiden suchte. diesen Gemeinden wird der Pfarrer sicher nicht vertrieben, er wird vielleicht als tolerant gefeiert, aber es werden auch manche böse Geister nie vertrieben. Um der Wahrheit wil­len habe ich auch die Schattenseiten geschildert, um den Fanatismus auf der einen Seite zu erklären, um aber auch

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