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in eine Heilanstalt. Zurückgekehrt arbeitete er still, aber im Pfarrer vermutete er seinen Todfeind.
Selbst Caritas und Krankenfürsorge kann Gegenstand des Neides und der Feindschaft werden. Wir hatten einige Dauerkranke, die immer ans Zimmer gefesselt waren. Für diese erstand ich einen Fahrstuhl, mit dem diese Kranken an sonnigen Tagen hinausgeführt wurden in die schöne Umgebung. Wieder war es die Oppositionsgruppe, die keinen gescheiteren Fastnachtsgedanken bekam als die Verhohniegelung des Krankenstuhles. Ein himmellanger Mann setzte sich in einen alten Kinderwagen und ließ sich am Pfarrhaus vorbei durch den Ort schieben. Auf diesen Unfug gab ich im Pfarrblatt eine kräftige Antwort, die solchen Entgleisungen für immer ein Ende machte, nicht aber die Gesinnung dieser Leute änderte. Auch von den Kranken selbst wurden bisweilen kuriose Dinge berichtet. So war in der Nähe meiner Wohnung ein Dauerpatient, von dem die Leute erzählten, er habe den Feldstecher im Bett und gucke das Pfarrhaus nach seinen Besuchern ab, ja er würde genau Kontrolle darüber führen, wie lange die Leute im Pfarrhaus sich aufhalten.
Recht ernstliche Auseinandersetzungen gab es einigemale, weil ich lustige Hochzeiten in der geschlossenen Zeit nicht gestattete, weil ich die auswärtigen Trauungen von rechtmäßigen Gründen abhängig machte, weil ich nicht erlaubte, daß man mit der Taufe eines Kindes wochenlang wartete und dergleichen mehr.
In den einstigen Ställen des Pfarrhauses hatte ich mit Hilfe meiner Jungmänner ein Jugendheim eingerichtet. Über den Eingang hatten wir geschrieben: ,, Salus intrantibus!" == Gruß den Eintretenden! Daß dieses Jugendheim auf der Gegenseite sehr ungern gesehen wurde, braucht nach dem Vorausgehenden nicht eigens betont zu werden, daß man aber darin ein Institut für Heiratsvermittlung erblickte, war mir denn doch eine Überraschung. Einer von den Hellsten lieẞ mir nämlich sagen:„ Der Pfarrer soll das Jugendheim nur schließen, denn darin werden nur Bekanntschaften geschlossen." Ich ließ ihm prompt die Antwort zukommen, er solle sich nicht aufregen, das sei ja von vornherein ein Zweck des Jugendheims gewesen, es sei doch besser, wenn die jungen Leute sich hier als im Wirtshaus unter Einwirkung des Alkohols kennen lernen.
5 Lustrum luxaturae.
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