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Wir errichteten eiserne Wegweiser mit der Aufschrift: ,, Zur Marienhöhe" oder, Zum Kreuzberg", wie wir das Herpele umbenannt hatten. Nach einer dunklen Nacht waren die Wegweiser demoliert. Die Gendarmerie wurde in Kennt­nis gesetzt und machte Erhebungen, unter anderm beim späteren Hitler - Bürgermeister. Das wurde nie vergessen, obwohl die Schuld nicht bei den Geschädigten lag. Die Mädchen hatten einen unschicklichen Badeplatz. Ich lieẞ ihnen auf eigene Kosten eine Badehütte herstellen. paar Bretter und die Errichtung der Hütte kosteten mich 120 Mark. Die katholisch denkenden Männer schämten sich und erstatteten mir die Summe. Ein liberaler Gemeinderat aber wetterte: ,, Das geht doch den Pfarrer nichts an, das ist Sache der Gemeinde." Ich ließ ihm sagen, er habe in etwa Recht, es wäre Pflicht der Gemeinde gewesen, dem Übel­stand abzuhelfen. Nun überließ ich die Hütte schenkungs­weise dem Gemeinderat.

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Wunderbare Blüten eines richtigen Größenwahns kamen an der Fastnacht zum Vorschein. Einmal baute man Wagen wie in einer Stadt und hielt bei 24 Grad Kälte einen Um­zug. Ein andermal wurde der Konstanzer Hemdglonkerzug nachgeahmt. Weil sich zu wenig Teilnehmer dafür fanden, holte man Frauen dazu. Sie bekamen von mir einen kräf­tigen und verdienten Nasenstüber, schämten sich und mach­ten nicht mehr mit. Auf der andernn Seite brütende Er­regung. An einer dritten Fastnacht hatten die Narren kei­nen geeigneten Platz für den Narrenbaum. Da ließ der gut­mütige oder berechnende Rosenwirt den Narrenbaum direkt bei seinem Haus aufpflanzen, bedachte aber nicht, daß hier vor hundert Jahren ein Friedhof war. Er mußte es bitter büßen. Sein Konkurrent kam in sein Lokal, es gab Streit. Der mächtige Rosenwirt verprügelte den andern so, daß er sich ins Bett legen mußte. Ich wurde um Vermittlung an­gerufen mit dem Versprechen, es würde etwas für die Kirche abfallen, wenn meine Mission glücke. Ich tat mein Möglichstes und der Verprügelte war zur Versöhnung und zu einem ehrenvollen Vergleich bereit. hatte seine Frau, von irgendeiner Seite beeinflußt, alles über den Haufen geworfen und Anzeige erstattet. Die Ge­schichte kam dem Rosenwirt teuer zu stehen, aber seinem Konkurrenten noch teurer, denn viele mieden jetzt die Gaststätte des Unversöhnlichen. Solche Feindschaften sind immer ein großes Hindernis für eine erfolgreiche Seelsorge.

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