bat aber n. Als je­rklärte ein Curnverein.

gruppe hat besonders bewußt die Autorität des Pfarrers auszuschalten und die ihrige an seine Stelle zu setzen ge­sucht. Aus diesem gleichen Geiste entsprangen die vielen kleinen Reibungen, die ich unter dem folgenden Titel be­handeln will.

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16. Kleine Ursachen

-

große Wirkungen.

An mehr als einem Posten habe ich es erlebt, daß in ge­wissen Kreisen große Verstimmung herrschte, sobald ich mit den Kindern den kirchlichen Gesang intensiver pflegte. Meine Vikarszeit in Überlingen a. See bot dafür ein klas­sisches Beispiel, das ich hier nicht berichten will. In mei­ner Pfarrei hatten wir einmal Bischofsbesuch. Die Kinder empfingen den Bischof mit einem feinen Choral- Veni- Crea­tor. Der Bischof fragte bei der Vorstellung die Herren Lehrer, wer den feinen Choral eingeübt habe. Betretenes Schweigen. Verstimmung bei einem Teil auf lange Sicht.

Die Jungmänner errichteten auf dem sog. Herpele ein ,, Christus, mächtiges Höhenkreuz und schrieben darauf: Herr der neuen Zeit!" Das Holz für das Kreuz hatte nicht das Sägewerk aus unserer Gemeinde, sondern aus der Nach­bargemeinde geliefert. Darob großer Zorn. Wir fingen im Herbst 1932 den Bau der Kinderschule an. Die Oppositions­gruppe bekämpfte den Bau mit allen erlaubten und uner­laubten Mitteln. Führend darin war der Sägewerksbesitzer M. Aus diesem Grunde bekam er natürlich die Holz­lieferung für den Neubau nicht. Während der verhaẞte Bau sich erhob, fiel in der Nacht zum 13. November 1932 das Höhenkreuz, von ruchloser Hand gefällt. Die säumige und ungeschickte Haltung der Gendarmerie bei der Fahndung nach den Tätern verschlimmerte die Situation. Es wurde ein neues errichtet, das man nicht mehr fällen konnte. Die Gegner pflanzten nun 10 Meter davon eine Hitlerlinde, er­richteten eine Ruhebank davor und schrieben darauf, daß diese ,, Bang" schonend behandelt werden müsse. Ich sagte meinen Jungmännern: ,, Laßt alles stehen, neben dem Kreuz wird die Hitlerlinde nicht gedeihen." Sie ist tatsächlich schon längst abgestorben. Dieselben Jungmänner bauten hoch am Waldesrand ein einzigschönes Andachtsplätzchen, das den Namen ,, Marienhöhe" erhielt. Es wurde zu einem Anziehungspunkt vieler Beter aus der ganzen Umgebung.

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